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Gefahr ist Routine

G20-Gipfel Gefahr ist Routine

Wenn am 7. und 8. Juli Deutschland Gastgeber des G20-Gipfels ist, dann sind auch fünf Stadthäger Polizisten vor Ort. Insgesamt sollen 19 Beamte aus Schaumburg dabei helfen, Hamburg während des Zusammentreffens der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sicher zu machen.

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Die Hamburger Polizei steckt schon längst in den Vorbereitungen. Wenn es soweit ist, kommt Hilfe auch aus Schaumburg.

Quelle: dpa

Stadthagen. Sechs der Polizisten sind eigentlich in Bückeburg tätig, jeweils vier in Rinteln und Bad Nenndorf. Zur Verfügung gestellt werden sie von der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, nach Hamburg reisen sie gemeinsam mit 13 Nienburger und vier Stolzenauer Kollegen.

Nach Angaben von Polizeisprecher Axel Bergmann handelt es sich um erfahrene Beamte, speziell ausgebildet und gelegentlich zum Beispiel auch bei Fußballspielen im Einsatz. Bei aller Erfahrung zählten sie aber tendenziell zu den jüngeren Kollegen.

 „Es handelt sich um eine außergewöhnliche körperliche Belastung“, sagt Bergmann. „Mit 60 macht man das nicht mehr.“

Axel Bergmann: Schwere Ausrüstung 

Die komplette Schutzausrüstung sei ohnehin schwer zu tragen – Stiefel, Helm, Schild Weste. „Hinzu kommt das Wetter“, sagt Bergmann. Aktuellen Prognosen zufolge könnten die Schaumburger Beamten zwar um die ganz große Sommerhitze herumkommen. Auch die für das Wochenende angesagten rund 20 Grad bei Sonnenschein dürften sich allerdings ohne Montur deutlich leichter ertragen lassen.

Und noch jemand hat sich angesagt: jede Menge Demonstranten. Das Zusammentreffen der mächtigsten Industrieländer wird wie immer vom Protest globalisierungskritischer und -feindlicher Gruppen begleitet – darunter auch gewaltbereite Linksextremisten. Ein mulmiges Gefühl für die 19 Schaumburger?

Axel Bergmann verneint. Für die Beamten, die Richtung Hamburg fahren, sei „das alles“ Routine. Auch die Möglichkeit gewalttätiger Zwischenfälle.

In Ausnahmesituationen werden die Einsatzhundertschaften von Landes- oder Bundespolizei durch die sogenannten Einzeldiensthundertschaften ergänzt, die sich aus speziell weitergebildeten Beamten lokaler Dienststellen zusammensetzen.

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