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Gegen Beitritt der Türkei

Balz diskutiert mit Schülern Gegen Beitritt der Türkei

Den Zustand und die Zukunft der Europäischen Union haben die Schüler der Integrierten Gesamtschule Schaumburg (IGS) mit Burkhard Balz (CDU) aus dem EU-Parlament diskutiert. 60 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge hatte sich der elfte Jahrgang der Schule mit einer Umfrage selbst ein Bild davon gemacht, was die Stadthäger von der EU halten.

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Burkhard Balz und die Schüler behandeln aktuelle Fragen.

Quelle: geb

STADTHAGEN. Auf viele Kritiker und ein Bedürfnis nach Wandel sind sie gestoßen, bei der Ablehnung des EU-Beitritts der Türkei waren sich fast alle Befragten einig. Balz, seit 2009 Mitglied des Parlaments, pflichtet bei: „Die Türkei ist heute weiter weg von Europa als jemals zuvor. Der Beitritt kommt definitiv nicht in Frage.“ Dass die Wahlkampfbestrebungen der Erdogan-Regierung nun auf europäischem Boden unterbunden werden, begrüßte der Politiker ausdrücklich. Den Flüchtlingspakt mit der Türkei, der die EU viel Geld gekostet habe, hält Balz dennoch für vernünftig, wenn er auch an seinem Bestand zweifelt.

 Die EU-interne Verteilung der Flüchtlinge sei weiterhin problematisch: „Jedes Mitgliedsland nennt andere Gründe, warum es keine Menschen aufnehmen kann“, so Balz. Der Kontinent habe es vor Jahren versäumt, eine abgestimmte Lösung für das Problem zu finden.

 Auch der Siegeszug des Rechtspopulismus bei mehreren Wahlen treibt die Schüler wie den EU-Politiker um. „Die schlimmste Rechtspopulistin Europas kommt mit Marine Le Pen aus Frankreich und ist auch noch eine Parlamentskollegin von mir“, klagte Balz. Auf die Frage nach der Ursache dieses Trends hatte der Christdemokrat keine eindeutige Antwort. „In allen Gesellschaften gibt es solche Tendenzen und Menschen, die mit ihrem Leben und der Politik unzufrieden sind“, meinte Balz. Mit vernünftigen Argumenten müsse dieser Bewegung entgegengetreten werden – „auch, wenn es manchmal einfach keinen Sinn mehr hat“. geb

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