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Stadthagen Stadt Gegen „Gerattere und Gedröhne“
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Gegen „Gerattere und Gedröhne“
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00:19 04.01.2015
Um die Lärm- und Geruchsemissionen, die vom Asphalt-Mischwerk ausgehen, will sich die Ratsgruppe WIR/FDP im kommenden Jahr kommen. Quelle: rg
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Von Stefan Rothe

Stadthagen. Bei der Ahornallee will die Ratsgruppe nach eigenem Bekunden eine entschiedene Linie verfolgen. Nach den Worten ihres Sprechers Richard Wilmers fordert die Gruppe eine zweite Trasse parallel zur Ahornallee. Nur so könne „dieses Kleinod“ uneingeschränkt erhalten bleiben und durch Einbahnverkehr zusätzlich auch für Radfahrer und Fußgänger erschlossen werden. Denn für diese sei die Ahornallee „ein Naturgeschenk“.

 Was das benachbarte Asphalt-Mischwerk angeht, so Wilmers, müsse sich der Rat „schon bald in 2015“ mit den von Bürgern vermehrt beklagten Belästigungen durch Geruch und Lärm – „ein ständiges Gerattere und Gedröhne“ – beschäftigen. „Dazu werden wir die Initiative ergreifen“, kündigt der Gruppenchef an.

 Mit Blick auf ein Außenschwimmbecken am Tropicana fordert die WIR/FDP-Gruppe, „dass die Ergebnisse der Bürgerumfrage nun aber auch ernst genommen werden müssen“. Denn: „Werden diese vom Rat ignoriert, dann können wir demnächst auf weitere Bürgerbefragungen verzichten.“ Bei der Aktion hatten sich 75 Prozent aller Befragten für die Einrichtung eines Außenschwimmbeckens ausgesprochen. Die Ratsgruppe werde sich „nunmehr konstruktiv an den anstehenden Diskussionen und Entscheidungen beteiligen“.

 In den kommenden Monaten wird die WIR/FDP-Gruppe nach Darstellung von Wilmers „darauf drängen, dass beim Thema Kopfsteinpflaster der Einstieg in eine barrierefreie Bewegung gemacht wird“.

 Bereits in den Etatberatungen für 2015 müsse „dafür der Weg freigemacht werden“. Wilmers wird konkret: „Unsere Gruppe wird dazu erneut den Antrag stellen, im Zentrum der Altstadt die Kopfsteinpflasterung zu ersetzen.“ Denn „Mütter mit Kinderwagen und Menschen mit Rollatoren sollen holprige Stellen in der Innenstadt nicht mehr umfahren müssen.“

 „Noch erheblichen Handlungsbedarf“ sieht Wilmers im Namen der WIR/FDP-Gruppe bei der Gestaltung der historischen Altstadt. In dem Bemühen, diese attraktiver zu machen, „haben marode Häuser keinen Platz“, stellt er fest. Und weiter: „Der Erhalt der schönen Altstadt und die Erneuerung an Stellen, wo Alternativen fehlen, das muss kein Widerspruch sein.“ WIR/FDP werde sich „2015 für einen ,Runden Tisch‘ einsetzen, an dem betroffene Vereine und Gruppen, Kaufmannschaft, Politik und Verwaltung nach Lösungen suchen, die unterschiedlichen Interessenlagen zu bündeln und zu einen“.

 „Stadthagen ist eine weltoffene und tolerante Stadt“, konstatiert Wilmers: „Die Bürger begegnen Migranten mit Freundlichkeit und Respekt. Das ist gut so und so soll es auch bleiben.“ WIR/FDP unterstütze die aktuellen Bemühungen der Kreisverwaltung, für die vielen Flüchtlinge Wohnungen bereitzustellen.

 Und weiter: „Ausdrücklich werden wir die Stadt dazu ermuntern, finanzielle Mittel für eine menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge bereitzustellen.“

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