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Gehäkeltes nicht erst zum Advent

Stadthagen / Herbstbasar im Marie-Anna-Stift Gehäkeltes nicht erst zum Advent

28 Jahre lang wird im Marie-Anna-Stift regelmäßig gehäkelt, gestrickt und gelacht. So lange trifft sich der Handarbeitskreis der St.-Martini-Gemeinde einmal in der Woche, um gemeinsam kreativ zu werden Das Ziel: Beim alljährlichen Adventsbasar eine bunte Palette an hangearbeiteten Produkten anbieten zu können. Nun erleben die fingerfertigen Frauen und ihre Kunden eine Premiere: Pullover, Teddybären und Co gibt es bereits im Herbst zu kaufen.

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Kreativ und fingerfertig: Die Werke des Handarbeitskreises der St.-Martini-Gemeinde gibt es beim ersten Herbstbasar im Marie-Anna-Stift zu kaufen.

Quelle: kcg

Von Katharina Grimpe

Stadthagen. Das Angebot an Adventsbasaren allein in der Kreisstadt ist riesengroß. Aus diesem Grund habe sich der Handarbeitskreis gemeinsam mit der Kirchengemeinde entschieden, zum ersten mal einen Herbstbasar anstelle des Marktes zur Weihnachtszeit anzubieten, erklärt Annemarie Koch. Die Leiterin des Basarkreises kündigt an: Beim ersten Herbstbasar am Sonnabend, 26. Oktober, können Interessierte von 11 bis 17 Uhr im großen Saal des Marie-Anna-Stiftes nach Herzenslust an den Verkaufstischen stöbern.

Von dicken Socken über genähte Handtaschen bis zu Babymützen und Teddybären: Das Angebot der kreativen Frauen ist vielfältig. Ein Großteil der mit viel Liebe zum Detail gearbeiteten Werke ist während der wöchentlichen Treffen entstanden. Jeden Dienstagvormittag von 9 bis 12 Uhr kommen die Mitglieder des Kreises zusammen und tauschen neue Ideen für Dekoratives, Wämendes und Schönes aus.

Viele der Frauen kommen bereits seit Jahren – so wie Marlies Franke. Die 93-Jährige zählt zu den Urgesteinen der Gruppe, ihre Spezialität sind große gestrickte Dreieckstücher, die sie aus Wollresten kreiert. Auch Koch ist fast von Anfang an dabei. Damals hätten sich mehr als 20 Frauen regelmäßig getroffen, mittlerweile kommen acht zu den Dienstagsrunden. „Wir freuen uns über neue Gesichter“, betont sie und fügt hinzu: Auch Männer würden für den Basar kreativ werden, wenn auch mehr im Hintergrund. „Wir bekommen ganz tolle Metall- und Holzarbeiten.“

Das Rezept für den ersten Herbstbasar bleibt das Altbewährte. „Wir sorgen für Kaffee und Kuchen“, verspricht Koch. Wie bisher soll auch der Erlös gespendet werden. In diesem Jahr geht das Geld an die Jugendarbeit in der St.-Martini-Gemeinde und an das Frauenhaus in Stadthagen.

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