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Geld wird kaum abgerufen

Stadthagen Geld wird kaum abgerufen

Jahr für Jahr wundern sich die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Sport und Kultur des Rates, dass bereitstehende Zuschüsse für Projekte in der Jugendarbeit von Vereinen kaum abgerufen werden. Immerhin 21200 Euro stehen pro Jahr zur Verfügung, genutzt wird aber nur ein verschwindend geringer Teil davon.

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Quelle: SN

Stadthagen. Und zwar nicht selten für Zwecke, die dem eigentlichen Förderziel nicht entsprechen. So ist in den vergangenen Jahren mancher der ohnehin spärlichen Anträge nur teilweise oder mit Bedenken genehmigt worden.

 Ein aus Mitgliedern des Ausschusses bestehender Arbeitskreis hat sich mit der Problematik befasst. „Wir bleiben auf dem Geld sitzen“, war eine der Erkenntnisse, die in der jüngsten Ausschusssitzung vorgetragen wurden. Es würden „zu wenige Anträge eingereicht“. Einer der Gründe dafür wurde in der zu langen Bearbeitungszeit gesehen, das „entspricht oft nicht den Anforderungen von Antragstellern“. Deren Projekte seien vielfach kurzfristiger Natur.

 Außerdem herrsche verbreitet „Unklarheit über die inhaltlichen Ziele der Förderung“, berichtete die Ausschussvorsitzende Merve Neumann-Tietzer (SPD) für den Arbeitskreis weiter. Das gelte für die Vereinsvertreter genauso wie für die Mitglieder des Ausschusses. Inzwischen sei auch nicht mehr deutlich, welche Bewertungskriterien für die Bezuschussung von Projekten anzuwenden sind. Daraus ergebe sich auch eine Unklarheit darüber, wie die Verwaltung Antragsteller beraten soll.

 Neumann-Tietzer verwies auf im städtischen Haushaltsplan genannte Ziele für die Projektförderung in der Kinder- und Jugendarbeit. Dabei gehe es um Stichworte wie den Abbau sozialer Benachteiligungen, die Vermittlung neuer Erfahrungen und Anregungen für ein selbst gestaltetes Freizeitverhalten, die Anregung zu selbstverantwortlichem Handeln und die Prävention mit Blick auf Drogenmissbrauch. Dem Ausschuss stelle sich die Aufgabe, „praxisorientierte Förderstrukturen unter Berücksichtigung der im Haushaltsplan genannten Ziele“ zu erarbeiten.

 Das soll laut einmütigem Beschluss auf einer Sondersitzung des Ausschusses Mitte November geschehen. Anschließend soll es ein Treffen mit Vereinsvertretern geben, um die Problematik zu erörtern.

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