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Stadthagen Stadt Geschäften gehen die Sterne aus
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Geschäften gehen die Sterne aus
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21:12 16.11.2012
Von Liebe und Glück: Fabelwesen sorgen für märchenhafte Stimmung in der Innenstadt. Quelle: rg
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Stadthagen (kil). In der Innenstadt herrschte in den sonst eher stillen Abendstunden ein reges Treiben. In vielen Geschäften stöberten Menschen durch Bücher, Stiefel, Süßigkeiten und Dekoartikel, während Lichteffekte, Teelichter und Fackeln die Straßen und Häuser in ein besonderes Licht tauchten. „Guck mal, da sind überall Sterne“, sagte ein Mädchen ihrer Mutter und zeigte begeistert auf die Häuserfassaden, die von leuchtenden Sternen angestrahlt wurden und das Motto des Abends im wahrsten Sinne des Wortes umsetzten.

Die Geschäftsleute zeigten sich sehr zufrieden. „Super, super, super“, fasste es Angelika Raabe vom „Cottage“-Laden zusammen. Bis 20 Uhr sei es bereits durchgehend voll gewesen. Auch bei „ABC“ guckten und kauften jede Menge Leute nach Stiefeln und anderen Schuhen. Im Vergleich zum Rest des Tages freute sich Filialleiterin, Jeanette Beer über das nun volle Haus.

„Besser als im Vorjahr“, war der Eindruck von Carsten Bürgel (Stadtmarketing Stadthagen). „Die Leute sind heute später in die Stadt gekommen als im Vorjahr.“ Ein weiteres gutes Zeichen laut Bürgel: Die Sterne-Aufkleber, die die Kunden in den Geschäften für ein Gewinnspiel sammeln konnten, wurden in einigen Geschäften bereits gegen 20 Uhr nachgefordert. Das habe es in den Vorjahren noch nie gegeben.

„Relativ voll“ – so fiel auch die Bilanz bei „Jeans Fritz“ aus. Kerstin Lotz sah den Besucherstrom etwa gleichstark wie im vergangenen Jahr. Und für diejenigen, die nicht so gerne einkaufen, gab es unter freiem Himmel Glühwein, Bratwurst und Co.

Unsichtbare Band
Um die mobile Band zu sparen, gab es in diesem Jahr erstmals rund zehn Musikboxen, die auf dem Marktplatz und in den Nebenstraßen für klangvolle Untermalung sorgten. Staunend standen einige Kinder vor den riesigen Boxen und fragten: „Wo kommt denn die Musik her?“ – Die Antwort: per Funk, ebenso wie die beweglichen Lichter, die vom Technikerteam im Voraus programmiert wurden.
Feuer und Flamme
Welche Anziehungskraft Feuer auf die Menschen ausübt, wurde bei der Feuershow von „Empyreum“ einmal mehr deutlich. Sobald die Trommelmusik um den Künstler aus dem Lautsprecher erklang, sammelten sich die Zuschauer wie beim Rattenfänger von Hameln von der Musik angezogen um den Künstler. „Ich bin seit fünf Jahren hier – und es wird jedes Jahr kälter“, sagte er, bevor er sich im T-Shirt auf den Marktplatz stellte und Jung und Alt in seinen Bann zog. Bereits die ersten Flammen, die der Künstler auch auf seiner Hand und auf den Fingerspitzen tanzen ließ, brachten die Kinder zum Staunen. „Wie macht der das?“ und „Das mach ich lieber nicht nach“, warfen die „Kleinen“ in die Runde.
Zuständig für die Liebe
„Ich bin eine Rosenfee, zuständig für die Liebe. Warst du auch schon mal verliebt?“ Drei Fabelwesen haben sich zur „Nach der Sterne“ unter die Menschen gemischt. Außer der „Rose“ weckten noch der riesige „Zwerg“ und die lustige „Elfe“ die Neugier der Kinder. „Bist du eine Fee oder was?“, fragte ein Kind die „Elfe“, die mit einem Irrlicht unterwegs war. Mit dem Wunsch, einen Glücksstein zu bekommen, wendete sich ein Mädchen an den übergroßen Zwerg („Ich schrumpfe, wenn ich älter werde“), bekam jedoch nur ein herbstliches Glücksblatt in die Hand.

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