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Geschenk an Hundehalter

13 Kotbeutel-Spender in Stadthagen Geschenk an Hundehalter

Hinterlassenschaften von Hunden auf öffentlichen Plätzen sowie Grünstreifen sind auch in der Kreisstadt ein wiederkehrendes Aufregerthema. Um dem Problem entgegenzuwirken, unterstützt die Stadt Hundehalter seit mehr als zehn Jahren mit Kotbeutel-Spendern. Insgesamt 13 stehen seit 2008 im Stadtgebiet.

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Quelle: dpa

Stadthagen. Eigentlich seien die Herrchen selbst angehalten, sich um die Exkremente ihrer Vierbeiner zu kümmern und Plastikbeutel mitzuführen, erklärt Verwaltungssprecherin Bettina Burger. „Es kann aber natürlich vorkommen, dass man beim Spazierengehen keine Tüte dabei hat.“

 Um für solche Fälle vorzusorgen, hält die Stadt seit März 2008 insgesamt 13 Kotbeutelspender bereit. Davon wurden allein vier Spender auf der Wallanlage sowie zwei weitere in der Fußgängerzone aufgestellt. Aber auch im Stadtpark oder am Busbahnhof an der Jahnstraße können sich Hundehalter kostenlos mit Kotbeuteln eindecken.

140.000 Euro pro Jahr

Damit immer ausreichend Tüten zur Verfügung stehen, werden die Spender regelmäßig vom Baubetriebshof neu bestückt. Insgesamt 1300 Euro kostet dies die Stadt im Jahr, Personalkosten noch nicht mit eingerechnet. Denn der Bedarf der Stadthäger Hundehalter ist enorm: Rund 140.000 Kotbeutel werden jedes Jahr verbraucht, wie Burger mitteilt.

 Dass die Verwaltung diesen Aufwand überhaupt betreibt, während andere Städte wie Bückeburg gar keine Spender vorhalten, geht auf eine Initiative der FDP-Fraktion im Jahr 2004 zurück, die auf dem Stadthäger Marktplatz den ersten Behälter aufstellte. Auf einen Antrag der Grünen im darauffolgenden Jahr wurden sechs weitere Beutelspender aufgestellt, bevor die Stadt im März 2008 noch einmal sechs Behälter installierte.

Kein Bedarf für weitere Spender

Seit der letzten Aufstockung habe es keinen Bedarf für weitere Spender gegeben, erklärt Burger – zumindest seien keine entsprechenden Hinweise an die Stadt herangetragen worden. „Allerdings haben hier schon Leute gemeldet, dass die Spender leer sind“, berichtet die Verwaltungssprecherin.

 Grundsätzlich jedoch funktioniere die Befüllung einwandfrei, betont Burger. Zudem habe sich die Lage seit dem Aufstellen der Beutelspender zumindest innerhalb der Wallanlagen „deutlich verbessert“.  lht

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