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Gewerbepark wechselt Besitzer

Stadthäger Wirtschaft Gewerbepark wechselt Besitzer

Der Gewerbepark Schaumburg auf dem früheren Alcatel-Gelände an der Gubener Straße hat seinen Eigentümer gewechselt. Die Cream GmbH mit Sitz in Kleve hat die gesamte Immobilie vom Inhaber der Gewerbepark Schaumburg GbR, Tobias Franke (Auhagen), erworben.

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Der neue Betreiber Sven Rickes hat mit dem Gewerbepark Schaumburg viel vor.

Quelle: SSR

Stadthagen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Neue Betreiberin des Gewerbeparks ist die Cream-Tochter Campo Logistik und Gewerbepark GmbH mit Sitz in Stadthagen.

Wie GbR-Mitarbeiter Thorsten Steinweg berichtet, ist Franke „in etlichen weiteren Geschäften tätig und hat sich deswegen entschlossen, sich vom Gewerbepark an der Gubener Straße zu trennen“. Steinweg nennt einen weiteren Grund für den Verkauf: Die GbR habe in den sechs Jahren ihres Betreibens 4,5 Millionen Euro in den Gewerbepark investiert. „Irgendwann kommt ein so kleines Unternehmen aber an seine Grenzen.“ Franke und Steinweg bleiben freilich mit ihrer Firma Targo Enterprise Deutschland GmbH in der Funktion eines Dienstleisters als Objektmanager für den Gewerbepark tätig. Und: Die GbR behält ihren Standort an der Enzer Straße.

Sven Rickes, Geschäftsführer sowohl von Cream als auch von Campo, berichtet, die Holding Cream sei seit einem Jahr bundesweit auf das Betreiben von Gewerbeparks spezialisiert. Dabei setze man weitestgehend „auf kleine und mittlere Unternehmen als Mieter“. Daher passe der hiesige Gewerbepark ins Konzept.

Dieser bietet nach Einschätzung von Rickes „enormes Entwicklungspotenzial, das reizt und deswegen gehen wir hier mit Leidenschaft ans Werk“. Auf dem 100000 Quadratmeter großen Areal könnten noch größere Freiflächen bebaut werden, zudem stünden noch 4000 Quadratmeter bereits bebaute Fläche zur Verfügung.

Nach Darstellung von Rickes ist beabsichtigt, ein neues Nutzungskonzept zu entwickeln. Stoßrichtung sei dabei, in Ergänzung zu den jetzigen 81 Mietern zusätzliches „höherwertiges Gewerbe“ anzusiedeln und „den Gewerbepark deutlich aufzuwerten“. Zu denken sei dabei beispielsweise an den „Kreativ-Sektor wie Web-Design-Büros, Architekten oder auch Künstler“. Möglich seien auch Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr wie etwa Gastronomie, Event-Standorte oder Handelsflächen.

Sven Rickes will Konzept mit Politik entwickeln

Wichtig sei dem neuen Betreiber, das Nutzungskonzept im Dialog mit Politik und Verwaltung zu entwickeln. Dazu fand in dieser Woche bereits ein erstes Treffen statt, bei dem sich der Geschäftsmann orientiert hat, welche Ideen und Erwartungen Vertreter von Rat und Verwaltung mit Blick auf das Areal am Rand der Kernstadt haben. „Insofern ist unser Nutzungskonzept noch offen, es wird sich entwickeln“, so Rickes. Für die damit verbundenen Investitionsvorhaben nehme man sich bewusst „einen langfristigen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren vor“.

Doch eins soll schnell passieren: die Öffnung des Areals zur Stadt hin. Rickes: „Da wollen wir Barrieren wie Zäune, Schlagbäume und Grünbewuchs wegnehmen, das Gelände soll nicht so abgeschottet sein, es soll mit der Stadt zusammenwachsen.“

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