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Global Player des Christentums

Besuch aus Afrika Global Player des Christentums

Das Reformationsjubiläum ist auch den Lutheranern Afrikas eine Reise wert. Eine sechsköpfige Delegation der Evangelical Lutheran Church aus dem südafrikanischen Kgetleng hat die Schaumburg-Lippische Landeskirche in Stadthagen empfangen.

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Die Info-Plakate für die Weltausstellung hat die Gruppe aus Südafrikanern und Schaumburgern schon vorbereitet. 

Quelle: geb

STADTHAGEN/WITTENBERG. Gemeinsam mit neun hiesigen Glaubensbrüdern und Schwestern stellen sie ihre fast 30 Jahre währende internationale Partnerschaft auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg vor.

1988 von den Bischöfen Daniel Rapoo und Friedrich Strottmann angeschoben zeitigte die Verbindung handfeste Ergebnisse: Unter den schwierigen politischen Bedingungen der Apartheid in Südafirka unterstützten die Schaumburger den Bau von zwei Kirchen bis 1991 mit Geld und der Arbeitskraft von etwa 20 jungen Menschen aus der Landeskirche.

Morgengebete für alle

Auf der Ausstellung wird die Gruppe das Zelt des Lutherischen Weltbundes betreuen und mit Info-Tafeln ausstatten. Auf einer Facebook-Seite mit dem Namen „africapartnership“ berichtet die Gruppe darüber. „In unserem Zelt werden wir auch abwechselnd etwa 15 Minuten lange Morgengebete für alle Besucher abhalten“, erklärt Pastor Jan Peter Hoth den Gästen. Unter den Vorzeichen der jüngeren terroristischen Attacken gelten auch für die Südafrikaner verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Die Belegung der Hotelzimmer muss namentlich festgelegt sein, damit die Veranstalter den Überblick behalten können.

Für den Kirchenkreis-Vorsitzenden Noah Ditsebe steht bei der Reise die globale Botschaft des Evangeliums im Vordergrund: „Wenn wir vereint sind, gewinnen wir mehr Menschen für Jesus Christus und können gemeinsam alle Herausforderungen bezwingen“, sagt er auf Englisch. „Die Kirche war schließlich der erste ‚Global Player‘ der Geschichte“, ergänzt Hoth mit einem Lächeln. Auch nach der Ausstellung möchte die Delegation noch mit möglichst vielen Menschen in und um Stadthagen in Kontakt treten und ihre Beziehungen pflegen.

In Gastfamilien untergebracht werden sie unter anderem am Gemeindeleben in Bückeburg und Steinhude teilnehmen. Ein Gegenbesuch der Schaumburger in Kgetleng steht voraussichtlich im nächsten Jahr an. geb

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