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Stadthagen Stadt Grandiose Vorstellung im Kaminsaal
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Grandiose Vorstellung im Kaminsaal
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00:17 09.02.2017
Erik (von links), Ken und Mark Schumann sowie Liisa Randalu präsentieren ihr Repertoire voller Spielfreude. Quelle: bab
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Stadthagen

„Grandios“ und „phantastisch“ lauteten die Kommentare der Zuhörer, die den Auftritt mit leidenschaftlichem Applaus quittierten. Der Name des Ensembles rührt nicht allein von dem bekannten Komponisten, sondern von Nachnamen der drei Brüder Erik Schumann (Violine), Ken Schumann (Violine) und Mark Schumann (Violoncello), die zusammen mit der in Tallin geborenen Liisa Randalu (Viola) das Quartett bilden.

Klassiker bilden den Rahmen

In dem rund zweistündigen Auftritt spielten die Musiker das dritte der letzten Streichquartette Mozarts in F-Dur (KV 590), das der Komponist im Jahr vor seinem Tod fertigstellte. Das sogenannte 3. Preußische Quartett stand am Anfang des Konzertes, das mit dem Quartett B-Dur op. 130 von Ludwig van Beethoven endete – ebenfalls ein Spätwerk. Die beiden Klassiker bildeten den Rahmen für das Werk des zeitgenössischen Komponisten Alfred Schnittke (1934 bis 1998). Von diesem präsentierten die vier Protagonisten das Streichquartett Nummer 3, das der russisch-deutsche Musiker im Jahr 1978 komponierte.

Beeindruckt von der Qualität des Ensembles zeigte sich ebenso der Verein Kultur Stadthagen als Veranstalter. „Das sind diejenigen, die auch in der Elbphilharmonie spielen werden“, sagte Vorsitzender Bernward Block voraus. Doch zunächst gehe es für die Musiker demnächst nach New York.

Das 2007 in Köln gegründete Quartett war 2013 Gewinner beim renommierten Streichquartett-Wettbewerb in Bordeaux. Ausgebildet wurden die Musiker durch das Studium beim Alban Berg Quartett in Köln. Im vergangenen Jahr sind sie als „Best Newcomer“ mit dem BBC Music Magazine Award ausgezeichnet worden. bab

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