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Großer Schaden, wenig Beute

Reihe von Autoaufbrüchen beschäftigt Polizei Großer Schaden, wenig Beute

Autoaufbrüche und gestohlene Sporttaschen, aufgehebelte Fenster von Ladengeschäften und wenig Beute: Profis scheinen bei den Taten der vergangenen Tage im Zentrum Stadthagens nicht am Werk gewesen zu sein. Zu dilettantisch das Vorgehen, zu gering die vorhersehbare Beute. Das vermutet auch die Polizei.

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Quelle: dpa

Stadthagen. Aus diesem Grund schließen die Ermittler nicht aus, dass es sich bei diesen Vorfällen um einen Einzeltäter oder eine Bande handelt. Höhepunkte der Serie waren Sonntag und Montag. Drei Einbrüche in Geschäfte in der Innenstadt riefen die Polizei auf den Plan. Aufgehebelte Türen und Fenster verursachten einen Schaden von etwa 3000 Euro. Dem gegenüber stand ergattertes Diebesgut in zweistelliger Höhe.

Weiter ging es Montagabend: Drei Spieler des FC Stadthagen wurden nach dem Training böse überrascht, als sie zu ihren Autos gingen. Dort waren jeweils die Scheiben eingeschlagen. Der Täter stahl einen Rucksack, eine Sporttasche mit getragener Wäsche und etwas Geld. Wie berichtet, ereignen sich Autoaufbrüche dieser Form in den vergangenen Wochen häufiger in Stadthagen.

Doch der Polizei sind nach eigenen Angaben die Hände gebunden, solange es keine Augenzeugen gibt oder aber gestohlene Ware wieder auftaucht und möglicherweise Spuren des Täters aufweist. Derzeit beschäftigt die Beamten etwa ein halbes Dutzend solcher Taten mit gestohlenen Sporttaschen. Hinzu kommen die klassischen Aufbrüche, bei denen Autobesitzer die Handtasche gut sichtbar im Auto zurückgelassen hatten.

Wenig Risiko, wenig Vorbereitungszeit, wenig Beute: Das Vorgehen des oder der Unbekannten passt zu Durchreisenden oder Personen, die sich auf einfache Weise ihre Drogen finanzieren müssen – klassische Beschaffungskriminalität, heißt es vonseiten der Behörde.

Doch wer auch immer dahintersteckt: An erster Stelle liegt die Verantwortung bei den Autobesitzern, nichts in ihrem Wagen zurückzulassen, sagt ein Polizeisprecher – keine Jacke, keinen Leinenbeutel, keine Tasche oder Einkaufstüte. Außerdem, so rät die Polizei, sollte auf einem Parkplatz immer die Bucht unter oder in der Nähe einer Laterne angesteuert werden.
Wenn Passanten auf einem öffentlichen Parkplatz etwas beobachten, sollte umgehend die Polizei alarmiert werden. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig, betont der Sprecher.

Hinweise zu den Taten nimmt die Polizei in Stadthagen unter der Telefonnummer (0 57 21) 4 00 40 entgegen.  vin

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