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Großer Schritt für geplantes Ärztehaus

Stadthagen Großer Schritt für geplantes Ärztehaus

Einen entscheidenden Schritt weiter gekommen ist das Projekt eines Ärztehauses auf dem früheren Postgelände an der Bahnhofstraße. Der Investor, die neu gegründete „casa med Stadthagen GmbH &Co KG“, hat gerade ein benachbartes, direkt an der Bahnhofstraße gelegenes Grundstück gekauft.

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Das Grundstück, auf dem dieses Gebäude (rechts) steht, gehört nach dem Kauf nunmehr zum Areal für das geplante Ärztehaus.

Quelle: rg

STADTHAGEN. Wie Geschäftsführer Andreas Körner mitteilt, war dieser Zukauf von 2000 Quadratmeter erforderlich, um eine Flächengröße von 4700 Quadratmeter zur Verfügung zu haben, die für das Ärztehaus ausreichend sei. Das auf dem zugekauften Grundstück stehende Gebäude werde dafür abgerissen.

„Flächentechnisch sind wir jetzt in der Lage loszulegen – von daher ist der Weg für einen Bau frei“, zeigt sich Körner zufrieden. Die casa med Stadthagen gehört zur Unternehmensgruppe Gerdes und Landwehr mit Sitz in Sulingen (Kreis Nienburg). Den Plänen nach will das Unternehmen rund zwölf Millionen Euro in das Ärztehaus mit einer Geschäftsfläche von rund 5000 Quadratmetern investieren.

Eine Voraussetzung für die Umsetzung des Projektes ist freilich noch, dass ausreichend Ärzte Mietverträge unterzeichnen. „Ich möchte erst 70 Prozent der Fläche belegt haben, bevor ich mit dem Bau loslege“, erklärt Körner. Derzeit liefen viele Gespräche mit potenziellen Interessenten, so der Geschäftsführer. Diese führt vor allem Projektentwickler Walter Vogelsang. Er bekundet auf Anfrage, bereits „mehr als zehn Absichtserklärungen“ von Medizinern in der Tasche zu haben, allerdings noch keine festen Verträge.

Fertigstellung für 2018 geplant

Körner ist aber „ganz optimistisch“, in den nächsten Monaten genügend zum Einzug bereite Ärzte zu finden. Seine Zielvorstellung ist es, auf dieser Grundlage „im kommenden Frühjahr einen Bauantrag zu stellen“. Der Investor setzt sich als „Zielmarke“, das Bauprojekt „möglichst bis zum Sommer oder Herbst 2018“ fertigstellen zu können.

Seinen Optimismus gründet Körner auf die Überzeugung, „dass es sich um ein tolles Konzept speziell für eine ländliche Region“ handelt. Zum einen können Ärzte Teilhaber eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) werden. Welchen Anteil dieses MVZ am gesamten Ärztehaus haben wird, ist laut Körner noch offen. Zum zweiten können sich selbstständige Mediziner in dem Gebäude einmieten. Für diese können sich nach den Worten des Investors im Ärztehaus „viele personelle, räumliche und ausstattungsmäßige Synergien ergeben“.

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