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Großes Interesse an Lada-Areal

Mehrere Interessenten Großes Interesse an Lada-Areal

Gleich Mehrere Interessenten erwägen derzeit einen Kauf des ehemaligen Autohauses „Lada in Schaumburg“. Dies hat jetzt der seit Januar mit der Vermarktung beauftragte Makler Frank Ersinger auf Anfrage mitgeteilt. Die Palette der möglichen Nachnutzungsformen reicht von der Kfz-Werkstatt bis zum Veranstaltungszentrum.

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Quelle: pr.

Stadthagen. Der Rodenberger Makler hat nach eigenen Angaben bereits etlichen Interessenten die Immobilie an der Straße St. Annen gezeigt. Sollte sich das Kaufinteresse konkretisieren, müssten die Interessenten allerdings zunächst mit der Stadtverwaltung abstimmen, ob das von ihnen angestrebte Gewerbe in dem Mischgebiet zulässig ist.

Ersinger hofft, das Objekt bis Jahresende verkauft zu haben. „Bei Gewerbeimmobilien dauert es in der Regel relativ lange, bis ein Vertrag unterschrieben ist.“ Der im Internet aufgerufene Kaufpreis für das 3100 Quadratmeter große Areal beträgt 360000 Euro, zuzüglich sechs Prozent Maklerkosten.

Monatelange Suche

Zuvor hatte der Eigentümer Stephan Dyck monatelang nach einem Mieter oder Käufer gesucht. Der Geschäftsführer des dort bis Ende März angesiedelten Lada-Autohauses hatte sich in der Folge immer wieder darüber beschwert, dass die Stadtverwaltung durch ihre Auflagen die Ansiedlung eines Autohauses erschwere.

Bauamtsleiter Gerd Hegemann und Wirtschaftsförderer Lars Masurek sahen zuletzt wenig Hoffnung, in absehbarer Zeit das Gebiet wiederzubeleben. Langfristig, so Hegemann, sei eine Mischung aus Wohnbebauung und vereinzelten Gewerbebetrieben in diesem Bereich ideal.

Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiß hat bisher noch kein Signal eines Interessenten an dem in Frage stehenden Lada-Gelände erhalten. Der Verwaltungschef würde sich nach eigenen Angaben aber darüber freuen, „wenn ein Nachnutzer gefunden wird“.

Allerdings, schränkt Theiß ein, müsse die angestrebte Gewerbeform zum Umfeld des als Mischgebiet ausgewiesenen Viertels mit viel Wohnbebauung passen. „Wenn dem so ist, werden wir im Rahmen unserer rechtlichen Möglichkeiten die Ansiedlung unterstützen“, erklärt der Bürgermeister. ber

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