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Grüne streben umfassende Energiewende an

Stadthagen Grüne streben umfassende Energiewende an

Bei der Kommunalwahl am 11. September wird der Stadthäger Rat neu gewählt. Die SN haben sich bei Parteien und Wählerinitiativen nach Aktionen, Kernpunkten des Wahlprogramms und einer Kurzbilanz der auslaufenden Ratsperiode erkundigt. Hier die Grünen:

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Die Grünen wollen stadteigene Einrichtungen mit regenerativer Energie versorgt sehen.

Quelle: rg

Aktionen: Die Grünen werden laut Ortsvereinschefin Maria Börger-Sukstorf auf den Sonnabend-Wochenmärkten mit einem Info-Stand präsent sein. Zudem werden die Kandidaten im Wohnumfeld Flyer verteilen und direkte Gespräche mit Bürgern suchen. Ein vorgeplanter Filmabend zum Thema Energiewende mit Experten wird auf die Zeit nach der Wahl verlegt. „Wir wollen den Wahlkampf nicht überfrachten, sondern nach der Wahl vor allem zum Thema Rekommunalisierung der Stromnetze gleich zielgerichtet in die inhaltliche Arbeit einsteigen.“

Kernpunkte des Wahlprogramms : Ganz oben auf der Agenda für die nächsten fünf Jahre steht nach den Worten von Börger-Sukstorf das Thema Energiewende. „Mit allen Facetten vom Energiesparen über Energieeffizienz bis zur Vergabe der neuen Stromkonzession werden wir uns intensiv beschäftigen und uns ganz klar für ein Umsteuern in Richtung Rekommunalisierung der Energiepolitik positionieren.“ Zu fordern sei auch eine atomstromfreie Energieversorgung öffentlicher Einrichtungen.

Nicht weniger wichtig seien Erhalt und Ausbau der frühkindlichen Betreuung. „Wir wollen daran arbeiten, dass die Einrichtungen flexibel ausgebaut werden.“ Integration aller Kinder sei unerlässlich. Für alle Kinder und Jugendlichen müsse es in Stadthagen Angebote zur Freizeitgestaltung geben, die sie optimal fördern und die Spaß machen.
Nicht zuletzt wollen die Grünen sich für den Wirtschaftsstandort Stadthagen starkmachen. Um in Zukunft wieder mehr Arbeitsplätze zu schaffen, wollen sie sich dafür einsetzen, dass beispielsweise neue Technologien in Stadthagen angesiedelt werden. Dabei könnten die vorhandenen Bahnanschlüsse eine wichtige Rolle spielen.
Für das Krankenhaus fordern die Grünen „dringend ein belastbares Nachnutzungskonzept, das auch Arbeitsplätze zurück nach Stadthagen bringen wird“.

Gefordert wird nicht zuletzt mehr Bürgerbeteiligung bei kommunalen Fragen. Unter anderem soll der „Bürgerhaushalt“ eingeführt werden, um den Einwohnern mehr Einfluss auf die Etatgestaltung zu gewähren. Drängen wollen die Grünen auch auf einheitliche Öffnungszeiten im Einzelhandel.

Bilanz: Als wichtigste Erfolge der Grünen-Fraktion nennt Börger-Sukstorf: Das Anschieben eines städtischen Energieberichts; den Bau eines Hochwasser-Sperrriegels bei Probsthagen und naturnaher Hochwasserschutz-Maßnahmen im Bückeberg; die Verhinderung eines Wahlbeamten in der Stadtverwaltung; Verhinderung eines zu großen Baugebiets am Ostring; Einrichtung des Familienzentrums; Verhinderung einer Straßenausbaubeitrags-Satzung und eines Baugebiets „Südlich der Sophienstraße“. Warnung vor zu hohen Grundschul-Ausbaukosten.ssr

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