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Grünes Licht für Einzelhandel am Helweg

Stadthagen Grünes Licht für Einzelhandel am Helweg

Im Gewerbegebiet Griepkämpe soll sich künftig verstärkt Einzelhandel ansiedeln können. Eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes hat der Bauausschuss am Donnerstag einstimmig empfohlen.

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Auf den freien Flächen im Gewerbegebiet am Hellweg sollen sich auch Einzelhandelsbetriebe ansiedeln dürfen.

Quelle: rg

Stadthagen. Bisher war in dem Gewerbegebiet die Einzelhandelsnutzung an die Bedingung geknüpft, dass sie nur in Zusammenhang mit produzierendem Gewerbe zulässig ist und diesem untergeordnet sein muss. Ausnahme: das Sondergebiet, auf dem ehemals der Ratiomarkt angesiedelt war und auf dem sich heute Kaufland und Mediamarkt befinden.
Der ursprüngliche Plan, nach den großen Werksschließungen am Helweg Arbeitsplätze für die Industriearbeiter zu schaffen, sei aus mangelndem Interesse seitens infrage kommender Unternehmen nie aufgegangen, erklärte Hegemann. Dagegen gebe es konkrete Anfragen von Grundstücksinteressenten, die sich nach derzeitigem Stand des Bebauungsplanes nicht in dem Gewerbegebiet ansiedeln dürften.
Um zu vermeiden, dass Kaufkraft aus der Innenstadt abgezogen wird, soll der geänderte Bebauungsplan allerdings nur Einzelhandel zulassen, der weder zentrums- noch nahversorgungsrelevant ist. Bereits das 2007 in Kraft getretene Einzelhandelskonzept der Stadt empfehle eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes, betonte Hegemann.
„Mit der Ansiedlung von Kaufland und Mediamarkt haben wir Anziehungspunkte geschaffen, die für andere Einzelhandelsbetriebe von Bedeutung sind“, erklärte der Bauamtsleiter. „Das ursprüngliche Ziel der Stadtplanung, mithilfe eines Investors ein Gebiet aufzuwerten, lässt sich in der Realität meist nicht verwirklichen. Investoren gucken danach, wo es für sie am Besten ist, und wir können sie nicht zwingen. Im Zweifel gehen sie dann woanders hin.“
Die Gefahr, dass die Altstadt dadurch an Anziehungskraft verliert, sieht Hegemann nicht. Er nannte als Beispiel einen der an der Ansiedlung interessierten Betriebe, der „ein ganz anderes Sortiment als die Geschäfte“ führe und „von seiner Größe gar nicht in die Innenstadt passt“. ber

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