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Grünschnitt: Sollen Bürgerpaten selbst zahlen?

Stadthagen Grünschnitt: Sollen Bürgerpaten selbst zahlen?

Was ist mit dem Grünabfall? Sollen die Ehrenamtlichen für dessen Entsorgung selbst zahlen? Diese Fragen stellten Bürger, als Uwe Matulinski von der Stadtverwaltung und Bürgermeister Oliver Theiß vor rund 50 Zuhörern das Bürgerpatenprojekt „Schönes Stadthagen“ vorgestellt haben.

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Quelle: Archivfoto

Stadthagen. Immerhin, betonte einer der Anwesenden, seien diese Abfälle kostenpflichtig zu entsorgen. Bürgermeister Theiß schlug vor, die Paten könnten jeweils einen Coupon erhalten, mit das Grünzeug kostenlos entsorgt werden könne. Eine konkrete Lösung für das Problem gibt es aber noch nicht.

Auch ältere Leute, die gern eine Patenschaft übernehmen würden, hätten vielleicht Probleme die Abschnitte zu entsorgen, hieß es weiter aus dem Publikum. Hier könnte die Abholung des Abfalls durch die Stadt eine Option sein, so Theiß. Der Bürgermeister gab sich überzeugt: „Wir werden in jedem Fall eine Lösung finden.“ Bei etwaigen Problemen könnten sich die Paten jederzeit an die Stadt wenden.

Über die bisherige Resonanz freute sich Theiß: „Wir sind auf ein breites Interesse gestoßen und ich hoffe, dass wir das auch noch weiter ausbauen können.“ Nicht nur einzelne Bürger hatten sich bereits bereit erklärt, die Pflege von Grünflächen zu übernehmen.

Astrid Budwach, Leiterin der Integrierten Gesamtschule (IGS) Schaumburg, stellte für die IGS und stellvertretend für das Wilhelm-Busch-Gymnasium (WBG) Stadthagen den Bereich vor, den sich die Schulen als Gemeinschaftsprojekt teilen. Dieser erstrecke sich entlang des Krummen Baches, vom Fußballplatz neben dem Jahnstadion bis zum Rewe-Markt auf der gegenüberliegen Straßenseite.

Die Schüler des siebten Jahrgangs der IGS werden die Pflege des Grüns als Thema in ihren Wahlpflichtkurs „Ranger“ aufnehmen. Budwach zufolge ist geplant, dass die Gesamtschule anfängt und dann im Laufe des kommenden Jahres vom WBG „abgelöst“ wird.

Auch die Schüler des Ratsgymnasiums beteiligen sich an der Aktion. Der achte Jahrgang wolle sich ebenfalls um eine Strecke am Krummen Bach kümmern, gab Rainer Beddig an. Allerdings in Richtung Enzer Straße, also hinter Jahnstadion und Tropicana entlang. Der Lehrer erklärte, die Jugendlichen sollten nicht nur Müll aufsammeln, sondern eventuell auch Anpflanzungen vornehmen und die Wasserqualität prüfen. Die Schulstraße werden sich die Schüler der Schule Am Schlosspark genauer ansehen. Auch der Stadtvordere selbst übernimmt einen Teil: Theiß wird Bürgerpate des Spielplatzes am Fasanenweg.

Ein größeres Projekt hat sich Udo Schwirkschlies vorgenommen. Der Grafiker möchte den Schulgarten der Schule Am Schlosspark nicht nur wieder ins Leben rufen, sondern auch mit etwas ganz besonderem neu gestalten – einem „Schaufenster der Natur“. Dabei handelt es sich um einen Gartenteich mit einer Scheibe, durch die man in die Unterwasserwelt des Teiches hineingucken kann. vr

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