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Grundschule An der Bergkette soll bleiben

Trotz sinkender Schülerzahl Grundschule An der Bergkette soll bleiben

Die Zahl der Schüler an den Stadthäger Grundschulen wird in den kommenden Jahren sinken. Gleichwohl halten alle Verantwortlichen auch am Standort der kleinsten der drei Einrichtungen, der Grundschule An der Bergkette, fest.

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Stadthagen (ssr). Einer Prognose der Stadtverwaltung zufolge wird es an der Grundschule Am Sonnenbrink statt aktuell 340 im Jahr 2020 nur noch 312 Schüler geben. Die Grundschule Am Stadtturm betreut heute 289 Schüler, in fünf Jahren werden es nur noch 271 sein. Und die Grundschule An der Bergkette, an der heute noch 81 Schüler beschult werden, wird laut der Prognose im Jahr 2020 noch 71 Schüler zählen.
Die Prognose gilt als relativ verlässlich, da ihr keine Hochrechnung, sondern die Zahl der hier bereits geborenen Kinder zugrunde liegt. Freilich könnte der sinkende Trend durch eine zunehmende Zahl an Flüchtlingskindern abgemildert werden, wie Iris Freimann, bei der Stadtverwaltung Leiterin des Fachbereichs für Bürgerdienste, auf Anfrage kundtat. Die Stadt ist Schulträgerin für die Grundschulen.
Trotz der geringen Zahl von nur noch 71 Schülern im Jahr 2020 halten Politik und Verwaltung am Grundschulstandort An der Bergkette in Obernwöhren fest.
„Wir stehen zu diesem Schulstandort“, versicherte Jan-Philipp Beck, Vorsitzender der rot-grünen Mehrheitsgruppe im Rat, „und das gilt auch bei einer Zahl von 71 Schülern.“ Seine Gruppe verfolge das Ziel einer wohnortnahen Beschulung.
Das sieht auch die CDU-Fraktion nach den Worten ihres Sprechers Heiko Tadge so. „Wir verfahren hier nach dem Motto ,kurze Beine, kurze Wege‘“. Gerade für die jüngeren Schüler sei eine wohnortnahe Beschulung wichtig. Außerdem biete diese Schule gerade aufgrund ihrer geringen Größe „ein Umfeld, das bei den Eltern sehr beliebt ist“. Die Union sei daher bestrebt, den Schulstandort langfristig zu erhalten. Das sieht die Gruppe WIR/FDP nach Darstellung ihres Vorsitzenden Richard Wilmers ebenso: „Aus heutiger Sicht sehen wir überhaupt keine Gefährdung dieses Standortes.“
Auch aus der Perspektive der Stadtverwaltung ergibt sich laut Freimann kein Handlungsbedarf: „Ich sehe nicht, dass der Standort gefährdet wäre.“ Schulen in dieser Größe seien nicht unüblich.
Aus Sicht der Landesschulbehörde stellt eine Größe von 71 Schülern kein Problem dar. „Bei einer solchen Schülerzahl greifen wir nicht ein“, versicherte Pressesprecherin Bianca Schöneich. Zulässig seien Schulen bis zu einer Mindestgröße von zwölf Schülern. „Bei allem, was darüber ist, liegt die Entscheidung beim Schulträger.“

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