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„Gummi geben“ am Georgschacht

Stadthagen / Tempo 70 „Gummi geben“ am Georgschacht

In Rekordzeit war die Straße Am Georgschacht ausgebaut worden. Doch nicht überall erregt die neue Fahrbahn nur Freude. Anlieger beschweren sich über zu viele Raser, welche das lange schnurgerade Straßenstück dazu nutzen würden, „mal so richtig Gummi zu geben“.

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Quelle: dpa

Stadthagen. Eigentlich soll die Straße vorrangig der Erschließung des Industrie- und Gewerbegebiets am Georgschacht dienen (wir berichteten). Doch die neue Verbindung ist auch von vielen Autofahrern entdeckt worden, welche diese als Abkürzung zwischen dem Westen Stadthagens und Nienstädt nutzen. Dabei wird offenbar teilweise ordentlich Tempo gemacht, wie Anwohner dieser Zeitung berichteten.
Seit einigen Tagen gilt auf dem wie mit dem Lineal gezogenen Streckenabschnitt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 70. In der Verschwenkung mit dem Bahnübergang gilt sogar Tempo 50. Ob dadurch die Raser gestoppt werden, gilt als offen.
„Wir haben bisher dort keine Auffälligkeiten durch Unfälle“, sagte auf Anfrage Axel Bergmann, Sprecher des Polizeikommissariats Stadthagen. Ähnlich Stadtsprecherin Bettina Burger: „An uns direkt sind noch keine Beschwerden herangetragen worden.“
„Wir nehmen Hinweise wie die der Anwohner aber sehr ernst“, betonte Bergmann. Die Problematik könnte Thema für die Verkehrssicherheits-Kommission werden, sagte der Polizeisprecher.
Diese Kommission besteht aus Verkehrsexperten des Landkreises, der Stadt, der Polizei und im Bedarfsfall der Straßenbaubehörde Hameln. Federführend ist die Verkehrsbehörde des Landkreises. „Wir wollen das dort zum Thema machen“, kündigte Stadtsprecherin Burger an. Wegen der Verbindung nach Nienstädt sollten auch Vertreter dieser Samtgemeinde eingeladen werden, schlug Burger vor. „Wir werden die Situation dort in enger Abstimmung mit der Polizei genau beobachten und in der Kommission ein umfassendes Meinungsbild erstellen.“
Sollten sich die Informationen bestätigen, dass dort gerast wird, wären als erste Maßnahmen das Aufstellen von Geschwindigkeits-Messgeräten und verstärkte Kontrollen durch die Polizei denkbar, sagte Burger. ssr

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