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Gut Schuss, Stadthagen!

So schön war das Schützenfest-Wochenende Gut Schuss, Stadthagen!

Nachdem die Erwachsenen ihre Schießkünste bereits am Freitag bewiesen hatten, ist beim Kinderschießen in der Festhalle der zahlreich vertretene Nachwuchs an der Reihe gewesen.

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Stadthagen. Mit großem Tamtam zogen die etwa 120 Jungen und Mädchen der Grundschule Am Sonnenbrink und der Schule Am Schlossturm in die Stadthäger Festhalle ein.

Die offizielle Eröffnung des Kinderschützenfestes war noch gar nicht beendet, da war der Anmeldestand des Schützenbundes Stadthagen für das Kinderschießen schon überfüllt. Der Wettbewerb selbst fand oben auf der Empore statt.
Zehn Schuss hatten die Jungen und Mädchen jeweils zur Verfügung, um mit dem Lichtpunktgewehr stehend mit Auflage ins Schwarze zu treffen. Kinder bis elf Jahre schossen auf eine Lichtpunktkette, ab zwölf Jahre wurde eine normale Schülerkette genommen, wie Thomas Bresche, Vorsitzender des Schützenbundes erklärte.

Besonders gut hat sich dabei der 13-jährige Mattis Böhlke angestellt, der den Titel der über Zwölfjährigen bereits im Vorjahr geholt hatte. In der Klasse bis elf Jahre zeigte der zehnjährige Ruslan Root, dass bald mit ihm zu rechnen ist.
Auch das übrige Angebot für die Jungen und Mädchen wusste zu gefallen. Eine Hüpfburg lud zum ausgiebigen Toben ein, die Rottdamen der Jungen Bürger kümmerten sich um das Kinderschminken und auch die Spielangebote der Stadthäger Jugendfeuerwehr waren gut besucht.

Donnernder Applaus für Barembruch und Everding

Beim traditionellen Festessen anlässlich der Verkündung des besten Schusses hatte Oliver Theiß die Lacher auf seiner Seite. Es gebe ihm zu denken, „dass ich nüchtern nicht besser geschossen habe, als ihr“, so der Bürgermeister. Sowohl Theiß als auch Major Karl-Wilhelm Bargheer lobten die „sehr guten Leistungen“. Es sei sehr knapp gewesen, befand Bargheer.

Tim Bentrup vom Markt-Klosterrott bewies mit nur 165 Teiler seine Zielgenauigkeit. Er verwies Sebastian Böger (181 Teiler) und Heiko Tadge (182 Teiler) auf die Plätze.

Neben weiteren Ehrungen für die besten Schützen der Jungen Bürger oder das Engelkingsche Schild wurde zwei Chargierten besondere Aufmerksamkeit zuteil: Sowohl Wolfgang Barembruch, der seit 35 Jahren die Fahne der dritten Quartierschaft trägt, als auch Heinz-Helmut Everding, seit 29 Jahren Schaffer, nahmen unter donnerendem Applaus ihre Ehrenabzeichen entgegen.

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