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Gut zu Fuß?

Ob die Größe der Fußgängerzone noch zeitgemäß ist, zählt für die CDU zu den zentralen politischen Fragen 2015 Gut zu Fuß?

Die CDU fordert eine hindernisfreie Fußgängerzone. Das Thema steht weit oben auf der Liste der Christdemokraten für 2015. In diesem Zusammenhang „bietet es sich auch an, eine Diskussion über die Größe der Fußgängerzone zu führen“, erläutert Fraktionschef Heiko Tadge.

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Die Christdemokraten wollen eine politische Debatte über die Größe der Fußgängerzone anzetteln. 

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Bei der von der Stadtverwaltung geplanten „Erhaltungssatzung für die Altstadt“ werde sich die Union dafür stark machen, dass nicht die komplette Altstadt von Veränderungsmöglichkeiten ausgenommen wird. Stattdessen fordert die CDU eine Liste von Gebäuden, die als „unbedingt erhaltenswert“ eingestuft werden. Das, sagt Tadge, eröffne Chancen für eine Weiterentwicklung unserer Altstadt. Stadtentwicklung müsse „nicht nur zugelassen, sondern aktiv vorangetrieben“ werden – und sie dürfe nicht unnötig erschwert werden.

2015 muss nach Überzeugung der CDU die Entscheidung gefällt werden, ob Stadthagen die Erhebung von wiederkehrenden Straßenausbaubeiträgen einführt. Die Union plädiere klar dafür. So könne bereits 2016 der Straßenausbau auf ein „sicheres finanzielles Fundament gestellt“ werden, und das zu kostengünstigen Bedingungen für den Bürger.

Vor dem Hintergrund des in zwei Jahren anstehenden Umzugs des Krankenhauses nach Vehlen müsse 2015 die Basis dafür geschaffen werden, dass Stadthagen seiner Funktion als Mittelzentrum auch bei der fachärztlichen Versorgung weiterhin gerecht wird, betont Tadge. Daher: „Die Entwicklung eines Gesundheitszentrums an der Bahnhofstraße kann hierzu der wesentliche Schritt in die richtige Richtung sein.“
„Auf jeden Fall muss im kommenden Jahr die Frage der Nachnutzung des Krankenhausareals beantwortet werden“, fordert Tadge. Dazu seien schon bald konkrete Gespräche mit dem Landkreis als Eigentümer der Immobilie notwendig. Zu klären sei, welche Teile der Gebäude erhalten bleiben sollen und wie auf dem Gelände eine wünschenswerte Wohnentwicklung in Gang gesetzt werden kann.

Was die innerstädtische Verkehrsführung angeht, will die Union ihre Idee „von einer zentrumsnahen Ostumfahrung der Fußgängerzone von der Schulstraße über das Krankenhausgelände bis zur Habichthorster Straße“ weiter vorantreiben.
Bereits in den kommenden Wochen wird nach Vorstellung der CDU die Attraktivitätssteigerung des Tropicana ein zentrales Thema sein. Dabei müssten bei den in Rede stehenden zusätzlichen Angeboten laut Tadge die zu erwartenden laufenden Kosten den prognostizierten Einnahmen gegenübergestellt werden. Dabei sei schon jetzt klar, dass ein Bewegungsbecken wirtschaftlich betrieben werden könnte, ein Außenschwimmbecken aber „ein mehr oder weniger kräftiges Zuschussgeschäft“ wäre. Wichtig werde auch die Bewertung der Ergebnisse der Bürgerumfrage zum Thema Tropicana sein, fügt Tadge hinzu.

Insgesamt wolle die CDU darauf achten, „dass Gelder nicht für Prestigeobjekte Einzelner oder politischer Gruppierungen verschleudert werden“, unterstreicht Tadge.

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