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Gute Angebote mit Verbesserungsbedarf

Gesamtstrategie-Bürgerversammlung Gute Angebote mit Verbesserungsbedarf

Erneut rund 30 Stadthäger haben am Sonnabend bei der zweiten Gesamtstrategie-Bürgerversammlung im Rathaus über das Thema „Lebenslanges Lernen“ diskutiert. Vor allem eines wurde deutlich: Stadthagen hat nach Meinung der Anwesenden viele Stärken in dem Bereich, manches ist aber auch noch ausbaufähig.

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Die Stärken und Schwächen Stadthagens: Die Teilnehmer der Bürgerversammlung markieren die Punkte, die ihnen am wichtigsten sind.

Quelle: tro

Stadthagen. Im Mittelpunkt stand dieses Mal die Bildung – von den Kindertagesstätten über Schulen, Aus- und Weiterbildung bis hin zu Integration und Inklusion.

 Als eine der größten Stärken der Stadt hoben die Teilnehmer das Kulturzentrum Alte Polizei mit seinen Bildungsangeboten hervor. Einziges Problem dabei seien die Schulferien – in der Zeit, in der dort zum Beispiel die Ferienbetreuung stattfinde, hätten viele der ansässigen Gruppen Schwierigkeiten damit, Ausweichräume zu finden.

Bildungseinrichtungen gut aufgestellt

Auch die breite Bildungslandschaft mit sämtlichen Schulformen sowie Kinderbetreuungsmöglichkeiten in unterschiedlicher Trägerschaft hoben die Diskutierenden positiv hervor. Zudem seien diese Einrichtungen größtenteils modern ausgestattet, auch die baulichen Voraussetzungen seien gut. „Das kann ich im Großen und Ganzen so bestätigen“, sagte Corinna Lampe, Lehrerin an der Grundschule Am Stadtturm. Teilweise vermisse sie aber Unterstützung in technischen Fragen, zum Beispiel bei Problemen mit neuer Software oder der Pflege des Internetauftritts.

 Als weitere positive Punkte wurden das Angebot der Stadtbücherei, die Frühförderung der Paritätischen Lebenshilfe, das Angebot der Kinderbetreuungsagentur Kiba sowie das vielfältige Vereins- und Sportangebot genannt.

 Oft fehlen Perspektiven

 Dem gegenüber standen auf der Schwächen-Seite fehlende Mobilität zum Erreichen der Angebote sowie die Integration von Geflüchteten. Nach den ersten Kursen fehlten oft die Perspektiven, wobei die Unterbringung und das Sprachangebot aber grundsätzlich positiv seien.

 In einem waren sich die Teilnehmer einig: Man solle sich das Motto „Tue Gutes und rede darüber“ zu Herzen nehmen. Denn die Stadt habe ihre Stärken, einige davon seien aber einfach zu wenig bekannt.

 Der nächste – und letzte – Bürgerabend findet am Dienstag, 20. Juni, 18.30 Uhr, zum Thema „Wirtschaft und Arbeit“ statt. tro

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