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Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt

Mehr Beschäftigte Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt in Schaumburg hat sich 2016 in einer guten Verfassung gezeigt, wie die Agentur für Arbeit Hameln in ihrer Jahresstatistik bekannt gegeben hat. Demnach waren im im Geschäftsbereich Stadthagen 3693 Menschen und damit 143 (3,7 Prozent) weniger als noch 2015 arbeitslos gemeldet.

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Quelle: dpa

Stadthagen. Die Arbeitslosenquote  im Geschäftsbereich Stadthagen,  der auch Obernkirchen, Bückeburg und Bad Nenndorf umfasst, betrug damit 6,1 Prozent (-0,3 Prozent).

 Im gesamten Landkreis Schaumburg waren im Jahr 2016 5040 Menschen arbeitslos gemeldet, 198 weniger als im Vorjahr. Sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren 114961 Arbeitnehmer. Das waren 1152 mehr als 2015 (+1 Prozent). Die anhaltend gute Konjunktur und der Wandel hin zu personalintensiven Dienstleistungsbereichen haben demnach zu einem stabilen Aufwärtstrend bei der Beschäftigung geführt.

 Die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern ist weiterhin hoch. Insgesamt 10573 offene Arbeitsstellen wurden 2016 gemeldet, was dem Vorjahresniveau entsprach (+20). Laut der Arbeitsagentur passen Nachfrage und Angebot zunehmend nicht zusammen. Deswegen gestalte sich die Suche von Arbeitgebern nach Ersatzkräften für in Ruhestand gehende Mitarbeiter zunehmend schwieriger. Gesucht wurden vor allem Maschinen-, Energie- und Elektroberufe und Arbeitskräfte der Lebensmittelverarbeitung. Aber auch in den Bereichen Gesundheit und Pflege, Erziehung, Verkauf, Verkehr und Hotel- und Gaststätten sowie aus nahezu allen Handwerksbereichen wurden Arbeitskräfte nachgefragt.

Mangelnde Deutschkenntnisse in den meisten Fällen das Haupthindernis

 In der Arbeitslosenquote fehlen die Personen, die an einer Maßnahme der Arbeitsförderung teilnehmen. Diese fallen in die sogenannte Unterbeschäftigung, die sich – im gesamten Bereich der Agentur, die auch den Landkreis Hameln-Pyrmont betrifft – durchschnittlich auf 17046 Personen belief. Das waren 36 mehr als im Vorjahr. Dieser Anstieg im Gegensatz zur gesunkenen Arbeitslosigkeit sei damit zu erklären, dass mehr Arbeitslose an Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung teilgenommen haben – insbesondere Geflüchtete. Ohne diesen Effekt wäre die Zahl der Arbeitslosen angestiegen.

 „Ob die Arbeitslosenzahlen weiter sinken, hängt auch davon ab, inwieweit es gelingt, offene Stellen zu besetzen und Flüchtlinge zu integrieren. Berufliche Bildung ist hierfür der Hauptschlüssel, denn weiterhin werden in vielen Bereichen Fachkräfte gesucht“, sagt Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln zu den Perspektiven am Arbeitsmarkt.

 Für Geflüchtete waren besondere Angebote an Beratung und Maßnahmen erforderlich. Mangelnde Deutschkenntnisse sind in den meisten Fällen Haupthindernis für eine berufliche Eingliederung. Der Fokus lag daher auf Orientierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen mit Deutschförderung. Allein von der Arbeitsagentur Hameln wurden rund 670 Flüchtlinge unterstützt. col

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