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„Gute Zahlen“

Stadthagen / Polster für 2015 „Gute Zahlen“

Die Stadt Stadthagen ist im laufenden Jahr finanziell gut unterwegs.

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Deutlich besser gefüllt als erwartet ist das Stadtsäckel im laufenden Haushaltsjahr 2014.

Quelle: Montage: ah

Von Stefan Rothe

Stadthagen. Die Einnahmen sprudeln deutlich besser als erwartet. Bürgermeister Bernd Hellmann spricht von „guten Zahlen“.
Wie der Verwaltungschef auf Anfrage erläuterte, war für das Jahr 2014 im Ergebnishaushalt, aus dem die laufenden Ausgaben bestritten werden, ein Defizit von 1,48 Millionen Euro eingeplant.

Nach aktuellem Stand der Prognosen dürfte sich die Bilanz am Ende des Jahres aber ganz im Gegenteil mit einem Plus von 450 000 Euro darstellen. Die Entwicklung des Etats 2014 verlaufe damit „deutlich besser als erwartet“, zeigte sich Hellmann durchaus erfreut.
Wie Kämmerer Jörg Schädel vorrechnete, wird die Stadt nach aktuellen Berechnungen um 1,93 Millionen Euro besser abschneiden als kalkuliert – das enspricht einem Plus von 7,5 Prozent.

Wichtigster Baustein dieser positiven Entwicklung sind um 880 000 Euro verbesserte Steuereinnahmen.
So werden die Einnahmen aus der Einkommenssteuer um 9,1 Prozent höher ausfallen als zu Jahresbeginn kalkuliert. Und auch das aktuell errechnete Ergebnis bei der Gewerbesteuer stellt sich um 2,5 Prozent höher dar als zunächst eingeplant.

Der zweite wesentliche Grund für das Plus sind nach den Worten von Schädel „in dieser Höhe nicht erwartete“ Zuweisungen von Energieversorgern, bei denen die Stadt Anteile hält – die Summe beträgt 780 000 Euro. Wie Hellmann ergänzte, handelt es sich hierbei allerdings um einen Sondereffekt als Folge von Umstrukturierungen bei den hiesigen Energieversorgungsunternehmen. Ein weiterer „namhafter Betrag“ sei aus dieser Quelle auch für 2015 zu erwarten, allerdings zum letzten Mal, so der Verwaltungschef.

Weitere Faktoren der guten Zahlen: Bei den Personalkosten können 250 000 Euro eingespart werden. Und zusätzliche 220 000 Euro werden durch sogenannte Aussetzungszinsen für bisher nicht gezahlte Gewerbesteuern verbucht.

Als Folge der guten Entwicklung wird sich die Rücklage der Stadt bis Ende 2014 auf rund 2,0 Millionen Euro aufsummieren. Die in der mittelfristigen Finanzplanung für die Jahre 2015 und 2016 prognostizierten Defizite von insgeamt 1,25 Millionen Euro könnten damit gut abgedeckt werden, so dass mittelfristig im Ergebnis ausgeglichene Haushalte zu erwarten sind. „Wir haben für 2015 ein schönes Polster“, formulierte Hellmann dazu.

Der Schuldenstand der Stadt beläuft sich nach Angaben von Schädel aktuell auf 13,4 Millionen Euro. Werden bis zum Jahresende noch alle im Etat eingeplanten Investitionsvorhaben angefasst, werden die Schulden bis zum Jahresende auf 16,9 Millionen Euro ansteigen. Denn für Investitionen muss die Stadt bei der derzeitigen Finanzlage Kredite aufnehmen.
Für die kommenden Jahre rechnen Hellmann und Schädel mit einem nur moderaten Anstieg des Schuldenstandes. In der mittelfristigen Finanzplanung steigen die Schulden bis Ende 2015 auf

18,9 Milliionen und bis Ende 2017 auf 19,9 Millionen Euro an. Allerdings betont der Bürgermeister: Diese Zahlen seien sehr vorläufig, denn die Entwicklung hänge von künftigen Investitionsentscheidungen des Rates ab.

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