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Gymnasiale Oberstufen kooperieren eng

"Optimum für Schüler herausholen" Gymnasiale Oberstufen kooperieren eng

Gemeinsam kann man stärker sein. Nach diesem Motto arbeiten die Oberstufen des Ratsgymnasiums (RGS) und des Wilhelm-Busch-Gymnasiums (WBG) eng zusammen. Das Ziel: Den Schülern soll die optimale Auswahl an Fächerkombinationen ermöglicht werden.

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Stadthagen (ssr). „Es gibt etliche Kurse, die nur zustande kommen, weil Schüler des jeweils anderen Gymnasiums dazu kommen“, berichtet Wolfgang Waldmann, Oberstufenkoordinator am RGS. Das Hin und Her von Oberstufen-Gymnasiasten verlaufe „in einer ausgewogenen Weise“, fügt der ständige Vertreter des Schulleiters am WBG, Daniel Francke, hinzu. Beide Gymnasien verfügen über jeweils knapp 300 Oberstufenschüler.
Derzeit sind es an beiden Gymnasien insgesamt 15 Kurse, die gleichzeitig von Schülern beider Seiten besucht werden. Hierbei handelt es sich vor allem um Französisch, Spanisch und Latein als zweite Fremdsprache, um Fächer im musisch-kulturellen Bereich und um Erdkunde.
Jedes Gymnasium für sich genommen könnte nach Einschätzung der Experten eine so große Vielfalt an Fächerkombinationen nicht bieten. „Durch unsere Kooperation sind aber alle von der Verordnung vorgesehenen Kombinationen wählbar“, versicherte Francke. Das gelte selbstverständlich auch für die Prüfungsfächer im Abitur. „Ein kleines System kriegt das überhaupt nicht hin“, so Waldmann. Das zeige sich auch darin, dass immer wieder Oberstufenschüler aus Bückeburg oder Bad Nenndorf nach Stadthagen wechseln, weil sie an dem jeweils einzigen Gymnasium vor Ort zu wenig Auswahl haben.
„Der Kerngedanke unserer Kooperation ist es, ein Optimum für die Schüler herauszuholen“, betont Waldmann. Hierbei befänden sich beide Schulen „absolut auf einer Linie“, die Zusammenarbeit laufe „in netter Atmosphäre“, fügt Francke hinzu. „Das Verhältnis beider Schulen ist super“, bestätigt Waldmann.
Nur wenig Zusammenarbeit gibt es zwischen den beiden Oberstufen der Gymnasien und der hiesigen IGS-Oberstufe. „Wir bieten der IGS die Zusammenarbeit an, aber dem wird nur selten nachgekommen“, sagt Waldmann.
„Vereinzelt besuchen Schüler von uns den Spanisch-Leistungskurs der Gymnasien“, berichtet IGS-Oberstufenleiterin Hanne Beelmann. In der Regel könne die IGS aber die Kombinationen anbieten, die von den Schülern gewünscht werden. Bei abweichenden Wünschen gebe es Beratungsgespräche, deren Ergebnis in aller Regel sei, dass die Schüler dann doch Kombinationen wählen, die von der Einrichtung vorgehalten werden. „Dabei spielt sicher eine große Rolle, dass unsere Schüler eben bewusst an einer IGS-Oberstufe unterrichtet werden wollen“, erläuterte Beelmann.

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