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Stadthagen Stadt Gymnasien liegen weiter voll im Trend
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Gymnasien liegen weiter voll im Trend
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00:29 10.09.2014
Die hohe Gymnasialquote ist ein besonderes Merkmal für die Kreisstadt. Quelle: dpa
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Stadthagen.

Insgesamt 59 Prozent aller Anmeldungen an weiterführenden Schulen sind nach vorläufigen Zahlen am Gymnasium erfolgt, wie Kreisrätin Katharina Augath auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte.

2013 seien es sogar insgesamt 60 Prozent gewesen, die sich für das Ratsgymnasium (RGS) oder das Wilhelm-Busch-Gymnasium (WBG) entschieden hatten.
29 Prozent aller Anmeldungen entfielen für das kommende Schuljahr auf die Integrierte Gesamtschule Schaumburg (IGS), zwei Prozent mehr als 2013. Die Anmeldezahlen der Oberschule Stadthagen haben mit 14 Prozent einen Sprung um drei Prozent nach oben gemacht. Das sei nicht ungewöhnlich, sagt Augath: „Die Schwankungen überraschen mich nicht, es gibt immer Fluktuation.“

Besonders sei an diesen Zahlen für eine ländlichere Gegend wie das Gebiet um Stadthagen, verglichen mit Hannover jedoch die hohe Gymnasialquote, die seit Jahren stabil ist. „In städtischen Bereichen ist die Gymnasialquote traditionell höher, weil es viele Gymnasien und kurze Wege gibt“, erklärte Augath. Auf dem Land sei die Quote normalerweise geringer, weil es weniger Gymnasien und weite Wege zu diesen gibt. „Da bevorzugen viele Eltern lieber die Realschule im eigenen Ort“, ergänzte die Kreisrätin.

Stadthagen sowie auch der komplette Landkreis Schaumburg stellen in diesem Fall laut Augath eine Ausnahme dar. Mit 48 Prozent sei der Zulauf an die Schaumburger Gymnasien außerordentlich hoch. Eine zweite Besonderheit ist nach Angaben der Dezernentin die hohe IGS-Dichte: „Mit dieser Kombination ist Schaumburg einmalig.“

Die Kreisstadt wies auch bei einem anderen Aspekt einen großen Unterschied zur Landeshauptstadt auf: Denn in Hannover erhielt nicht jeder Schüler einen Platz an der gewünschten Schule. Das sei in Stadthagen kein Problem: „Im Gegensatz zu Hannover können wir den Bedarf an Schulplätzen decken und müssen niemanden vertrösten“, betonte die Kreisrätin. mak

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