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„Handeln für einen Traum“

Stadthagen / 25 Jahre Weltladen „Handeln für einen Traum“

„Wir handeln für einen Traum.“ Doppelsinnig hat Johannes Well-Kunze als Vorsitzender des Weltladens Stadthagen umrissen, was deren 30 ehrenamtliche Mitarbeiter antreibt: „Die Vision von einer gerechteren Welt, in der alle ein menschenwürdiges Auskommen haben.“

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Feiern 25 Jahre Weltladen: Vorsitzender Johannes Well-Kunze, „Gründungsmutter“ Gesine Egbers und Managerin Ursula Biesemeier.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Das war einer der zentralen Botschaften während des Empfangs zum 25-jährigen Bestehen des Weltladens am Freitagabend mit rund 60 Gästen in der „Alten Lateinschule“.

 Die langjährige Vorsitzende Britta Eisen hatte den „Gründungsordner ausgebuddelt“. Sie rief in Erinnerung, dass der frühere Landesjugendpastor Hans Redenius vor 25 Jahren Ideengeber für den damaligen „Dritte Welt Laden“ war. Zusammen mit einem Kreis von Schülern aus der evangelischen Jugendarbeit war es der heutige Synodenpräsident Klaus-Dieter Kiefer, der diese Idee umsetzte.

 Den Dank der Landeskirche für das ehrenamtliche Engagement überbrachte der Theologische Referent im Landeskirchenamt, Jan-Peter Hoth: „Sie setzen sich mit ihrem praktischen Tun und der dahinter steckenden Bewusstseinsarbeit für das Lebensrecht aller Menschen ein.“ Bürgermeister Bernd Hellmann lobte in seinem Grußwort den „uneigennützigen Einsatz für Fairness“.

 Als Vertreter der St.-Martini-Kirchengemeinde kleidete Pastor Wolf-Peter Koech seinen Gruß in zugespitzte Wort: „Mein Wunsch ist es, dass wir das 50-jährige Jubiläum nicht mehr erleben müssen, weil es dann ein faires Welthandels-System gibt.“ Starker Beifall der älteren und jüngeren ehrenamtlichen Mitarbeiter brandete auf.

 Nach einem Imbiss ging der Empfang in ein Jubiläumskonzert in der Martinikirche über, in dem sechs Bands Proben ihres Könnens gaben.

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