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Hannes Wader tritt in Stadthagen auf

Liedermacher-Legende Hannes Wader tritt in Stadthagen auf

Er gilt als Legende unter den Liedermachern. Hannes Wader tritt am Freitag, 18. November, um 20 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums auf. Laut Veranstaltern könnte es sich um die letzte Gelegenheit handeln, Wader in Stadthagen zu erleben – altersbedingt.

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Stadthagen. Viele von Waders Liedern gelten laut Ankündigungstext als Allgemeingut und werden „von Generation zu Generation weitergegeben und immer wieder neu gesungen“. So werde „Heute hier, morgen dort“ mittlerweile zu den beliebtesten deutschsprachigen Volksliedern gerechnet.

Wader ist Autor und Interpret von Liedern, die oftmals intimste Empfindungen ausdrücken. Außer als Volkssänger ist Wader vor allem auch für klare politische Stellungnahmen bekannt. Somit hat er zu Ereignissen der vergangenen Jahrzehnte den Soundtrack geliefert.

Als Hannes Wader 2013 vor einem den „Echo“ in der Kategorie Lebenswerk geehrt wurde, soll er gestaunt haben, wer sich im Laufe der Veranstaltung alles als Fan seiner Lieder outete. Weggefährte und Kollege Reinhard Mey fasste es in seiner Laudatio wie folgt zusammen: „Mein Freund Hannes hat die Musikszene in diesem Land bewegt und sich um die Menschlichkeit verdient gemacht.“

Auch mit über 70 Jahren bleibt Wader produktiv. Im Herbst 2012 veröffentlichte er sein 30. Album mit dem Titel „Nah dran“, 2013 folgten eine Live-CD und die Compilation „Trotz alledem“, eine vom Künstler selbst zusammengestellte Werkschau mit 37 Liedern aus 50 Jahren. 2015 brachte er das Studioalbum „Sing mit“ raus, im September schob Wader die Doppel-CD „Live“ hinterher.

In Stadthagen will Wader die neuen Lieder vorstellen. Auch vertraute Lieder sollen aber im Programm nicht fehlen. „Und die eine oder andere Überraschung ist sicher auch dabei“, verspricht ein Pressetext.

Hannes Wader wurde 1942 in Bielefeld geboren. Zu Zeiten der Studentenbewegung der sechziger Jahre lebte er in Berlin und war später eine Zeit lang Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei.

Karten gibt es in der Geschäftsstelle der Schaumburger Nachrichten an der Vornhäger Straße, Ticket-Hotline (05721) 809226. r

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