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Heckentod: Landwirt muss zahlen

Bürgerwald Heckentod: Landwirt muss zahlen

Der unerlaubte Einsatz von Herbiziden durch einen Landwirt ist die Ursache des Heckentodes am Bürgerwald. Das Absterben eines rund 400 Meter langen Stückes der Hecke war vor genau einem Jahr entdeckt worden. Das Vergehen kommt dem Landwirt teuer zu stehen.

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Stadthagen. Wie der städtische Grünplaner Eckert Hockner in der jüngsten Sitzung des Ratsausschusses für Klima und Umweltschutz berichtete, hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen einen Landwirt als Verursacher dingfest gemacht. Diesem sei ein Bußgeld auferlegt worden. Zudem werde ihm für einen gewissen Zeitraum die EU-Förderung um 25 Prozent gekürzt. Außerdem muss er nach den Worten Hockners eine neue Hecke anpflanzen. Das freilich könne zwei bis drei Jahre dauern, wenn der Landwirt dagegen vor Gericht ziehe.
Der Fachausschuss beschäftigte sich auf Initiative der rot-grünen Mehrheitsgruppe darüber hinaus mit dem allgemeinen Zustand des Bürgerwaldes. „Der sieht schlimm aus“, stellte Rolf Rösemeier-Tietjen (Grüne) fest: „Die Stadt muss dort mehr für die Pflege tun.“ In den meisten Bereichen wuchere zu viel Unterholz, an vielen Stellen wachse das Gras zu hoch, es handele sich teils um ein Dickicht.
Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung einmütig, einen Runden Tisch mit Vertretern aller am Bürgerwald beteiligten Gruppen einzuberufen. Dieser soll über notwendige Pflegemaßnahmen sowie über ökologische Verbesserungen beraten. Wie Thomas Pawlik (SPD) betonte, soll es sich aus Sicht der rot-grünen Gruppe bei der Umsetzung „um eine Mischung aus bürgerschaftlichem Engagement und Tätigkeiten der Verwaltung handeln“.
Ausschussvorsitzender Klaus Geweke (SPD) nannte einige Stichworte, die ins Auge zu fassen seien. So müssten die beiden Teiche naturnah gestaltet werden. Entlang der Bornau könne ein Uferrandstreifen eingerichtet werden. Die Besucher des Bürgerwaldes sollten durch ein Wegenetz so durch den Wald gelenkt werden, dass auch Ruhezonen für die Pflanzen- und Tierwelt entstehen. Zudem solle die Wegeführung des Radwanderwegs „Alter Postweg“ nach Reinsen genauer festgelegt werden. ssr

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