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Stadthagen Stadt Heiligenstadt beim WBG
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Heiligenstadt beim WBG
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00:17 02.09.2016
Was sie in der Umwelt-AG so alles machen, erläutern WBG-Schülerinnen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Quelle: rg
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Stadthagen

Die Umwelt-AG, der Mia Bulmahn angehört, ist eines dieser zahlreichen Nachmittagsangebote. Wie AG-Leiterin Beate Antonczyk der Ministerin berichtete, führen die Schüler auch einen Umwelt-Shop, in dem ökologisch produzierte Schreibwaren und Schul-T-Shirts verkauft werden.

Lockere Begegnungen

Anschließend führte Schulleiter Holger Wirtz den Gast „zum Zentrum der Schule“, der offenen Caféteria. Diese wird unter der Leitung des Schulsozialarbeiters Christoph Hübener von einem gemischten Team aus Eltern und Schülern betrieben. Und zwar in Form eines gemeinnützigen Vereins. „Wir wollen Gewinn machen“, so Hübener, „das Geld kommt der Schule zugute.“ Dem Schulklima sehr förderlich seien „die informellen, lockeren Begegnungen von Schülern und Lehrern an der Theke der Caféteria“. Heiligenstadt zeigte sich beeindruckt vom Engagement der mitmachenden Eltern: „Die zeigen ja wirklich einen hohen Einsatz.“

Mitverantwortung übernehmen

Weitere Stationen der Besucherin waren eine Unterrichtsstunde im Präventions-Projekt „Lions Quest“ und die sogenannten Schul-Buddys. Letzteres sind Schülergruppen, die für bestimmte Bereiche der Schule Mitverantwortung übernehmen. „Wir passen in den Pausen auf, dass die Klassen und Flure leer sind, damit alle an die frische Luft kommen und nichts geklaut wird“, erläuterte beispielsweise die zwölfjährige Kaja Bresche. „Und wenn Schüler nicht auf euch hören?“, wollte die Ministerin wissen. Antwort: „Dann können wir Lehrer zu Hilfe holen.“

In der Film-AG erzählte Alena Yilmaz (12) der Politikerin, wie spannend es ist, „etwas über Perspektiven beim Aufnehmen zu lernen“. AG-Leiterin Ulrike Loger fügte hinzu, wie froh sie sei, vom Schulträger „mit teilweise professionellen Instrumenten“ ausgestattet zu werden.

„Das WBG hat mit Blick auf seinen Ganztagsbetrieb wirklich so etliches vorzuweisen“, resümierte Heiligenstadt am Ende ihres Rundgangs. „Ich nehme einiges mit, um es an anderer Stelle weiter zu empfehlen.“ ssr

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