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Hellmann berät künftig die Kirche

Stadthäger Ex-Bürgermeister soll Verwaltungsaufgaben übernehmen Hellmann berät künftig die Kirche

Zwei Monate nach seinem Ausscheiden als Stadthäger Bürgermeister hat Bernd Hellmann einen neuen Job.

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Quelle: pr.

Von Marc Fügmann und Stefan Rothe

Stadthagen. Am 1. Januar heuert er als Berater bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe an. Der 58-Jährige soll dort vorübergehend einen Teil der Aufgaben des bisherigen Kirchenamtspräsidenten Sebastian Geisler übernehmen. Dieser war im Oktober nach jahrelangen Querelen auf dem Wege einer sogenannten Abordnung zur Landeskirche Hannover versetzt worden und wird voraussichtlich nicht mehr beruflich nach Schaumburg zurückkehren. Offiziell vertreten wird Geisler seither im Landeskirchenamt von Landeskirchenamtsmitglied Harald Weidenmüller – ehrenamtlich.

Um Weidenmüller zu entlasten, hat Landesbischof Karl-Hinrich Manzke kurzerhand den Stadthäger Bernd Hellmann verpflichtet. „Wir brauchten jemanden, der mit allen Facetten des Verwaltungshandwerks vertraut ist und uns schnell unterstützend zur Verfügung steht“, sagte Manzke, der sich augenblicklich beruflich in Rom aufhält, im Gespräch mit den SN. Hellmann habe zwar bislang nicht in kirchlichen Diensten gestanden, bringe aber eine „persönliche Nähe zur Kirche“ mit.

Hellmanns Beratervertrag umfasst rund 20 Wochenstunden und ist bis zum 30. September 2015 befristet – dem Ende des geplanten Abordnungszeitraums von Geisler. Laut Manzke handelt es sich ausdrücklich nur um ein beratendes Engagement auf Zeit. Spekulationen, der Stadthäger könne möglicherweise dauerhaft die Aufgaben des Kirchenamtspräsidenten übernehmen, wies der Bischof zurück. Dies sei allein aus formalen Gründen nicht möglich. „Das erlaubt unsere Kirchenverfassung nicht. Das Amt muss zwingend von einem Volljuristen ausgeübt werden.“ Eine Voraussetzung, die Hellmann – bei allem unbestrittenen Sachverstand – nicht mitbringt.

„Herr Manzke ist mit dieser Anfrage auf mich zugekommen und ich bin dem gerne nachgekommen“, berichtete Hellmann auf Anfrage. Der Ex-Bürgermeister bezeichnete sich als „ganz normales Kirchenmitglied“. Bei dem Kontrakt handele es sich ausdrücklich um einen Beratervertrag, nicht um ein Anstellungsverhältnis. Einzelne Präsenztage im Landeskirchenamt seien dabei nicht ausgeschlossen. Er werde sich um Projekte in den Bereichen Verwaltung, Organisation und Finanzen zu kümmern haben, deutete Hellmann an.

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