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Stadthagen Stadt Herbstkatzen bringen Wehwehchen mit
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Herbstkatzen bringen Wehwehchen mit
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00:16 25.08.2016
Findelkind Kathi wird aktuell von Kerstin Kassner aufgepäppelt. Quelle: mak
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STADTHAGEN

„Die wären ohne Hilfe eingegangen“, erklärt Tierheimleiterin Kerstin Kassner. Stadthäger CDU und Junge Union haben sich bei einem Besuch der Einrichtung an der Herminenstraße ein Bild von der Arbeit der Tierschützer gemacht.

„Aktuell haben wir extrem wenig Hunde“, so die Schatzmeisterin Renate Reinnisch gleich zu Beginn. Aus diesem Grund ist es dem Stadthäger Tierheim möglich, Hunde aus anderen Organisationen aufzunehmen, die „heillos überfüllt sind“. Das geschah bereits am vergangenen Sonntag.

Nun gehe es mit den Fundkatzen so richtig los: „Erst heute haben wir an der Enzer Straße einen kleinen Winzling auf dem Bürgersteig gefunden“, berichtete Kassner den Lokalpolitikern. Dieses und sieben weitere Kätzchen zählen zu den Herbstkatzen. „Herbstkatzen haben oft irgendwelche Wehwehchen, Maikatzen hingegen sind in der Regel gesund“, sagte die Leiterin.

Auch Enten können die Tierschützer zählen

Bei den Findelkindern handele es sich um die schwachen Kinder, die in der Natur von ihren Müttern zurückgelassen werden. „Sie nimmt nur die Starken mit“, so Kassner. Aus diesem Grund sprach sich die Tierschützerin noch einmal deutlich für die Kastration von Katzen aus.

Wie gut oder schlecht die Vermittlungsquote der kleinen Katzen ist, wollte schließlich CDU-Mitglied Heiko Tadge wissen. Das Interesse an den Jungkatzen sei sehr groß, antwortete Kassner, doch um ungewolltem Nachwuchs vorzubeugen, versorgt das Tierheim die neuen Besitzer mit Kastrations-Gutscheinen. Leider kämen trotz der durchgesetzten Kastrationsverordnung viele Besitzer noch immer nicht ihrer Pflicht nach, bedauerte Kassner.

Neben Hunden und Katzen machten sich die Mitarbeiter des Tierheims jüngst auch auf die Suche nach einem exotischen Federvieh: Nachdem eine Stadthägerin bei einem Spaziergang eine verletzte Wildente entdeckt hatte (wir berichteten), bat sie über Facebook um Hilfe. Kassner und Kollegen rückten mit mehreren Helfern an, um bei der Suche nach dem Tier zu helfen. mak

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