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„Historisches Weserbergland“: Mehr Werbung für Stadthagen

Bessere touristische Vermarktung nötig „Historisches Weserbergland“: Mehr Werbung für Stadthagen

Wie gut ist Stadthagen hinsichtlich der touristischen Vermarktung aufgestellt? Dieser Frage widmet sich die Verwaltung bei dem Projekt „Historisches Weserbergland“.

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Quelle: SN

Stadthagen. Dabei habe sich gezeigt, dass es noch Verbesserungsbedarf gebe, wie der städtische Wirtschaftsförderer Lars Masurek gestern bei der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing des Rates erläuterte.

Als einer von 14 Orten mit historischen Innenstädten, zu denen außer Stadthagen auch Rinteln, Bückeburg und Hameln zählen, muss die Kreisstadt gewisse Kriterien erfüllen, um den Standards der Marke „Historisches Weserbergland“ zu genügen.

Zu den Maßnahmen, die Stadthagen für Touristen attraktiver machen sollen, zählen nach Worten Masureks unter anderem Faktoren wie die „Aufenthaltsqualität“. Darunter fallen beispielsweise das Vorhandensein mindestens einer Gaststätte, die sieben Tage in der Woche geöffnet hat, und eine Ausstellung zur Stadtgeschichte. Beides sei in Stadthagen gegeben. Erweiterungsfähig hingegen ist dem Wirtschaftsförderer zufolge die Ausstattung mit Infotafeln.

Auch bei den Besichtigungsmöglichkeiten, die mit der St.-Martini-Kirche, dem Mausoleum und Museen zwar vorhanden sind, gebe es Verbesserungspotenzial. Damit bezog sich Masurek vor allem auf das Schloss.

Einen weiteren wichtigen Attraktivitätsfaktor stellen nach Worten des Wirtschaftsförderers Informationsangebote für Gäste dar, die unter dem Oberbegriff „Besucherorientierung“ zusammengefasst werden. Ein Bereich, der weiter ausgebaut werden soll, wie er ergänzte.

Besucherparkplätze zum Beispiel müssten deutlich ausgeschildert werden und auch Entfernungsangaben seien ein wichtiger Punkt: Eine kundenfreundliche Besucherorientierung sei Teil der Entwicklung des Fußgängerleitsystems und soll im Zuge dessen laut Masurek ebenfalls ausgeweitet werden.

Zur touristischen Vermarktung gehöre aber nicht nur, dass Anlaufstellen für Besucher ausgeschildert und an Werktagen sowie am Wochenende geöffnet seien, sondern auch ein entsprechender Internetauftritt. Auch in diesem Punkt bestehe Handlungsbedarf. Bei der Umgestaltung der städtischen Internetseite ist dem Wirtschaftsförderer zufolge vorgesehen, die Stadtgeschichte besser zu präsentieren, um auch das Internet für die Bewerbung historischer Sehenswürdigkeiten in der Kreisstadt stärker nutzen zu können. tbh

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