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Hoffnung auf stabiles Wachstum

Neujahrsforum der Volksbank Hameln-Stadthagen Hoffnung auf stabiles Wachstum

Die Hoffnung auf ein stabiles Wachstum im Jahr 2016 hat die Stimmung der Wirtschaftsexperten beim Neujahrsforum der Volksbank Hameln-Stadthagen (Bildergalerie) dominiert. Zu der Traditionsveranstaltung waren rund 250 geladene Gäste in den Ratskeller gekommen.

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Moderator Marc Fügmann führt durch die Diskussion.

Quelle: rg

Stadthagen. In der von SN-Chefredakteur Marc Fügmann moderierten Podiumsrunde sprach etwa Fritz Pape, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, von einer „relativ guten Perspektive“. Das Handwerk erlebe derzeit eine „hohe wirtschaftliche Stabilität“. Martin Wrede, Leiter der Stadthäger Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer, berichtete mit Blick auf den aktuellen Geschäftsklimaindex von einer „guten Stimmung auf hohem Niveau“ in den Betrieben. Die Stütze der Konjunktur sei der private Konsum, zu wünschen sei aber darüber hinaus, dass in der Wirtschaft mehr Investitionen getätigt werden.

Der Vorsitzende des Stadtmarketing Stadthagen, Günter Raabe, bezeichnete die derzeitige Großwetterlage für den Einzelhandel als positiv. Die hiesigen Geschäftsleute würden für 2016 „ein zufriedenstellendes Jahr“ erwarten. Von einer „starken Nachfrage nach Fachkräften“ berichtete Cornelia Kurth, Geschäftsstellenleiterin der Agentur für Arbeit in Stadthagen.

Negativer gestimmt war Dirk Hasse, Geschäftsführer der Hasse Agrar-Service OHG (Luhden) als Vertreter für den Agrarbereich. „Der Landwirtschaft geht es nicht so gut, die Prognose für 2016 ist eher schlecht.“ Hasse war kurzfristig für den erkrankten Kreislandwirt Cord Lattwesen eingesprungen.

Wie Hasse machten auch die anderen Wirtschaftsexperten auf Unsicherheitsfaktoren und Risiken für die hiesige Wirtschaft durch die globalen Krisenherde aufmerksam.

In eingespielten Videobotschaften berichteten die Unternehmer Andreas Breuer und Joachim Held (beide Stadthagen) sowie Christian Damke und Frank Gröger (beide Nienstädt), sie hätten in 2015 nennenswert Investitionen getätigt und planten dies auch für das laufende Jahr.

„Man sollte nie Nie sagen“

Eine „weiterhin verstärkte Neigung zum Konsum und zu Investitionen“ hat Michael Joop, Vorsitzender des Vorstandes der Volksbank Hameln-Stadthagen, prognostiziert. In seiner Forums-Rede ergänzte Joop, dies werde „unseren heimischen Betrieben zugutekommen“. Ein weiteres Indiz für die wirtschaftliche Stabilität in der hiesigen Region sei die rückläufige Zahl an Firmeninsolvenzen. Dieser Trend werde im laufenden Jahr wohl anhalten, so Joop.

Angesichts der extrem niedrigen Zinsen empfahl der Banker, auch in Aktien und Immobilien zu investieren. „Ansonsten kann man mit seinem Sparerlös die Inflationsrate nicht schlagen.“

Joop war als Nachfolger von Ex-Vorstandssprecher Heinz-Walter Wiedbrauck erstmals Gastgeber des Neujahrsforums. Auf die Frage von Moderator Marc Fügmann, wie er sich im neuen Amt fühle, sagte Joop schmunzelnd: „Bestens, als Neuer hören alle Mitarbeiter noch auf einen.“

Auf die Frage nach einer möglichen Fusion mit der Volksbank in Schaumburg meinte Joop: „Man sollte nie Nie sagen.“ ssr

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