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Hohmeier will sich vergrößern

Stadthäger Anlagenbauer Hohmeier will sich vergrößern

Gute Nachricht für die Kreisstadt: Die Firma Hohmeier Anlagenbau an der Enzer Straße will wachsen. Dabei dürften auch Arbeitsplätze entstehen.

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Das Stadthäger Unternehmen, gegründet 1969, reagiert mit dem Neubau nach eigenen Angaben auf stetig wachsende Nachfrage.

Quelle: rg

Stadthagen. Konkret will das Unternehmen eine 2400 Quadratmeter große Halle in südlicher Richtung direkt neben dem jetzigen Betrieb bauen.

Bei der Halle könnte es sich um eine reine Produktionsstätte mit Maschinen handeln, Teile davon werden unter Umständen aber auch als Lager genutzt. „Das ist abhängig davon, was nun genehmigt wird“, erklärt Werksleiter Sascha Falkenberg.

Da liegt die Hürde: Für Hohmeiers Vorhaben muss ein Bebauungsplan geändert werden. Ende August hat der Anlagenbauer den entsprechenden Antrag gestellt, am Donnerstag verhandeln die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses darüber.

Im Moment, sagt Falkenberg, sei es so, dass das Gelände zwar Hohmeier gehört. Eine Halle wie die geplante darf das Unternehmen dort aufgrund der Rechtslage aber nicht errichten.

Die Vorlage, über die die Politik entscheidet, sieht deshalb grob gesagt vor, das Hohmeier-Gelände aus dem Plan mit dem Namen „Westlich des Krummen Baches“ herauszukoppeln. Der infrage stehende Plan ruht seit einiger Zeit wegen Unklarheiten beim Hochwasserschutz, Hohmeier schreibt er Grenzen vor, unter denen der Hallenbau nicht realisierbar wäre.

Kein Gegenwind von der Stadt

Von der Stadt zumindest hat Hohmeier keinen Gegenwind zu befürchten. In der von ihr verfassten Vorlage für die Politik heißt es: „Nach Auffassung der Verwaltung sprechen keine städtebaulichen Gründe dagegen.“ Lediglich Ausgleichsflächen müssten entstehen, was vertraglich geregelt werden könne.

Werksleiter Falkenberg erklärt die Notwendigkeit der Halle mit dem stetigen Wachstum des Betriebes. Hohmeier beliefert schwerpunktmäßig die Automobilindustrie, zum Beispiel mit Waschstraßen. Trotz Krisen wie jüngst bei VW herrsche eine hohe Nachfrage, „wie auch allgemein im Bereich Anlagen- und Maschinenbau“.

Über die Höhe der Investition kann Falkenberg aktuell nach eigenen Angaben ebenso wenig Auskunft geben wie über die exakte Anzahl der entstehenden Arbeitsplätze. Frühestmöglicher Baubeginn sei Mitte 2017.

Derzeit beschäftigt Hohmeier Anlagenbau 65 Mitarbeiter. Gegründet wurde das Unternehmen 1969. Seit 1990 ist die Firma eine eigenständige Tochter der Minda-Gruppe. Der Stammsitz der Minda Industrieanlagen GmbH ist Minden, zur Gruppe gehören auch Unternehmen in Tangermünde (Sachsen-Anhalt) und im niederländischen Almelo. jcp

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