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Hooligan-Band Teil der rechten Szene

Stadthagen / LKA Hooligan-Band Teil der rechten Szene

Die Band „Kategorie C“, die am vergangenen Sonnabend mit einem unangemeldeten Konzert einen polizeilichen Großeinsatz ausgelöst hat, wird laut Landeskriminalamt (LKA) nicht bloß der Hooligan-, sondern auch der „rechten Musikszene“ zugerechnet. Das teilte LKA-Sprecher Frank Federau auf Anfrage mit.

Stadthagen (kil). Der niedersächsische Verfassungsschutz stuft die Band „Kategorie C“ zwar nicht als rechtsextremistisch ein, sagte Pressesprecherin Maren Brandenburger. Daher werde die Band auch nicht vom Verfassungsschutz beobachtet. Aufgrund „personeller Überschneidungen einzelner Bandmitglieder mit der rechtsextremen Szene“ sei der Verfassungsschutz aber durchaus „wachsam“.

Zudem habe die Band mit „gewaltverherrlichenden Texten einen massiv negativen Einfluss auf Jugendliche“. Als rechtsextremistisch könnten die Texte allerdings nicht eingestuft werden.

Nichtsdestotrotz gebe es durchaus „Affinitäten“ zwischen der Hooligan- und der rechtsextremen Szene. Nicht zuletzt deshalb seien bei Konzerten wie etwa von „Kategorie C“ im Publikum oft auch Neonazis anwesend.

Auch das LKA hat die Musikgruppe weiter im Blick. „Die Band hat sich der rechten Musikszene verschrieben. Wir beobachten das, da Musik eine Art ,Einstiegsdroge‘ in die rechten Szene ist“, sagte Federau.

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