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„Ich komme mir vor wie Mario Adorf“

Stadthagen / Ball des Sports „Ich komme mir vor wie Mario Adorf“

In der Stadthäger Festhalle haben am Sonnabend 1200 Gäste ausgelassen den 14. Ball des Sports gefeiert und den Sportlern des Jahres Beifall gespendet.

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Ausgezeichnete Leistungen: Die besten Sportler und engagierten Ehrenamtler stehen und sitzen im Rampenlicht.

Quelle: sk

Stadthagen (sk). Die erfolgreiche Nordic Walkerin Eva Stroh vom Postsportverein Stadthagen (PSV) zeichnete Moderator Reinhard Stemme auf der Bühne zur besten Stadthäger Sportlerin 2011 aus. Eva Stroh gewann die Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon. Zum besten Sportler wurde der Leichtathlet Vincent Höfler, ebenfalls vom PSV, gekürt. Im Hochsprung entschied Höfler die Kreismeisterschaft für sich.

 Als beste Mannschaft enterten die Fußball-A-Junioren der Jugendspielgemeinschaft Enzen-Hobbensen die Bühne.

 Zur Auszeichnung von verdienten Ehrenamtlern im Sport rief Stemme zunächst Peter Foraita auf die Bühne. 51 Jahre ist Foraita im Schwimmclub Stadthagen ehrenamtlich tätig, von der Wettkampforganisation bis zur Jugendarbeit. Der Ehrenamtler zeigte sich gerührt und bekannte humorvoll: „Ich komme mir vor wie Mario Adorf.“ Auch dieser sei für sein Lebenswerk geehrt worden, erklärte Foraita, und zeigte damit auf, wieviel ihm der Schwimmclub seit langen Jahrzehnten bedeutet.

 Seit 50 Jahren in Sachen Fußball ist Wilhelm Kläfer unterwegs, hat sich vor allem im Schiedsrichterwesen verdient gemacht. Kläfker ist unter anderem Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses Schaumburg und nahm für sein Engagement Blumen und herzlichen Dank entgegen.

 Als „Gesicht von Union Stadthagen“ sei Gürler Cetin bekannt, benannte Stemme den dritten Ehrenamtler, der beim Ball des Sports ausgezeichnet wurde. Cetin helfe überall im Verein, sei unter anderem Pressesprecher und trete sogar noch aktiv in der ersten Mannschaft des Fußballvereins an, wenn „Not am Mann“ herrsche.

 Mit viel Applaus bedachten die 1200 Ballgäste die Ausgezeichneten und brauchten anschließend nicht mehr lange die Füße still halten. Die Tanzband „7Beats“ hatte bereits zu Beginn des Abends für Bewegung gesorgt. „Der Ball ist noch nicht eröffnet, aber wir sind schon fast mittendrin“, hatte Stemme in seiner Begrüßung kommentiert.

 Unter „Mond und Sternen“, angebracht von Dekorateur Uwe Kaschel, tanzten die Sportlerballgäste bis in den frühen Morgen. Für Cocktails und kulinarische Stärkung sorgten Teams vom „Schützenhaus“ und dem „Torschreiberhaus“. Viel Applaus ernteten zwei Turniertanzpaare des erfolgreichen Tanzsportclubs Braunschweig (BTSC) mit ihrer Einlage „Moonlightshow“.

Splitter vom Sportlerball

 
Ciro hat „ja“ gesagt

Jennifer Vetter nutzte die Tanzfläche für einen Auftritt in höchst privater Mission. Vor aller Augen fiel die 27-jährige vor ihrem langjährigen Lebensgefährten Ciro Miotti (29), Torwart beim FC Stadthagen, auf die Knie und fragte: „Willst Du mich heiraten?“ Der hinzugeeilte Moderator Reinhard Stemme hatte die Antwort verstanden und verkündete: „Ciro hat ja gesagt.“

Ein Bild vom Ball

Schick in Schale und bestens in Stimmung haben sich Ballbesucher SN-Fotograf Roger Grabowski präsentiert. Wer eine Erinnerung an die erlebte rauschende Ballnacht haben möchte, sollte in die Fotogalerie auf der Homepage der Schaumburger Nachrichten (weiter unten auf dieser Seite) schauen. Unter „Ball des Sports 2012 in der Festhalle“ sind mehr als 200 Bilder eingestellt, die online bestellt werden können.

 
Neues Mitglied?

Nicht ganz so eindeutig viel eine Antwort von Birgit Gramann-Kloß aus. Die ehemalige Stadthäger Stadtmanagerin hatte sich unvorsichtigerweise nach einem bestimmten Verein erkundigt. Wolfgang Dreyer , Schatzmeister des gemeinten „Vereins zu Förderung der Musik beim Historischen Stadthäger Schützenfest“ nutzte die Gunst der Stunde und bereitete auf einer Serviette flugs eine Beitrittserklärung vor. Gramann-Kloß schrieb denn auch – aber ob es eine Unterschrift war, ist nicht verbürgt. Dreyer steckte das Dokument jedenfalls freudig ins Jackett.

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