Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
„Ich sehe weiter Handlungsbedarf“

Stadthagen / Nordstadt-Initiative „Ich sehe weiter Handlungsbedarf“

„Ich sehe weiter entsprechenden Handlungsbedarf.“ Das hat Bürgermeister Bernd Hellmann auf SN-Anfrage mit Blick auf die Entwicklungsperspektive der nördlichen Altstadt gesagt.

Voriger Artikel
Je früher, desto besser
Nächster Artikel
Stadthagen auf einen Blick

Die liebevoll ehrenamtlich aufgestellten Blumenkübel (vorne rechts) hellen den Eindruck nur begrenzt auf, den der riesige Leerstand im Kurvenbereich Niedernstraße/Krumme Straße, einer von vielen in der nördlichen Altstadt, seit einiger Zeit ausstrahlt.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Im kommenden Jahr wolle die Stadtverwaltung „stärker auf Eigentümer dortiger Immobilien zugehen, um Potenziale auszuloten“, umriss Hellmann den aktuellen Handlungsplan: „Ohne die Eigentümer geht es nicht.“

 Immer wieder gebe es für leerstehende Geschäftsflächen Anfragen von potenziellen Interessenten, auch für das vor gut zwei Jahren aufgesetzte sogenannte „Immobilien-Pooling-Projekt Büschinghaus“ an der Niedernstraße. Aber: „Es ist schwierig, das an den Mann zu bringen, diese Quintessenz müssen wir im Moment ziehen.“ Gleichwohl solle am Konzept festgehalten werden.

 Einige Sanierungs- und Vermarktungskonzepte von Altbauten habe es gegeben, weitere wären aber wünschenswert, so Hellmann. Bei alldem müsse man aber „weniger in Monats- als vielmehr in Zweijahresphasen“ denken. Unter anderem gebe es immer wieder „schwierige Abstimmungen zwischen Projektentwicklern und Hauseigentümern“. Als nach wie vor „problematische Bereiche“ benannte der Bürgermeister die Krumme Straße sowie die unteren Abschnitte der Echtern- und der Niedernstraße.

 Das Mitte 2011 präsentierte Konzept des mit 40000 Euro Steuergeld finanzierten "Quin-Projektes" „Hundemarkt“ sei „nicht als Großprojekt umgesetzt“ worden, räumte Hellmann ein. Aber es habe „einige, sicher eher überschaubare, Schritte“ gegeben. Der Verwaltungschef nannte etwa die „gelungene Sanierung“ des Hauses Ecke Querstraße. Dazu zähle auch die Ansiedlung des Jugendvereins „TuWat“ im Weberwinkel, deren „Anlauf freilich einige Zeit gedauert hat“. Das „Stadthotel“ habe sich gut etabliert. In der Tiefgarage sowie beim Pflegestandard der Grünflächen habe es Aufbesserungen gegeben. Probleme gebe es vor allem an der Ostseite des Hundemarktes, hauptsächlich wegen „einer Hauseigentümerin, die sich nicht kümmert“.

Jetzt keine Zwischenbilanz

Der Verein Bündnis Nordstadt könne als „Entwicklungstreiber“ für die Belange der nördlichen Altstadt fungieren, und zwar mit einer zeitnah erfolgenden Umsetzung konkreter Maßnahmen in eigener Trägerschaft. Das hatte Bürgermeister Bernd Hellmann im Juli 2011 nach Abschluss des so genannten "Quin-Projektes" zum Hundemarkt gesagt.

Die SN-Anfrage, welche Zwischenbilanz der Verein seitdem ziehe, beantwortete dessen Vorsitzender Stefan Ammon am Montag mit einem Satz: „Ich kann und möchte Ihnen heute keine zusammenfassende Zwischenbilanz bieten.“ Hellmann, der als Vertreter der Stadt im Vereinsvorstand sitzt, sagte: „Es ist nicht Aufgabe des Bürgermeisters, das zu beurteilen“, und fügte allgemein hinzu: „Der Verein arbeitet.“ Als Beispiele nannte er die Einbeziehung der Niedernstraße in die Autoschau und ein Straßenfest.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr