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Ideen aus Hannover und dem Ruhrpott

Georgschacht-Nachnutzung Ideen aus Hannover und dem Ruhrpott

Die Stadt Stadthagen arbeitet weiter an den Plänen, eine Photovoltaik-Anlage am Georgschacht zu installieren. Bürgermeister Oliver Theiß berichtet auf SN-Anfrage, dass er jüngst ein Treffen mit Vertretern der RAG Essen und der InnovationCity Ruhr/Modellstadt Bottrop hatte.

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Quelle: pr.

Stadthagen. Die Delegation habe gemeinsam die ehemalige Schachtanlage in Dinslaken am Niederrhein besichtigt. Dort sei über die Möglichkeiten der Nachnutzung gesprochen worden. Während die Zeche in Dinslaken auch als Freizeitpark, Wohnraum und für künstlerische Zwecke genutzt wird, ist für Stadthagen weiterhin nur eine Photovoltaikanlage geplant, betont Theiß. Mögliche Stromabnehmer sollen wie berichtet beispielsweise das Tropicana, Schulen und das Kreishaus sein.

Im Grunde sei das Projekt für alle großen Gebäude interessant, die auf dem eigenen Gelände selbst keine Anlage installieren können, meint Jörg Janning, der Stadthäger Ideengeber für dieses Projekt. Sowohl das Essener Unternehmen als auch der Zusammenschluss in Bottrop haben viele Erfahrungen gesammelt, Städte nachhaltig zu entwickeln – vor allem in den Bereichen des Bergbaus.

Beratung nach den Ferien

Für Stadthagen gehe es nun konkret darum, eine Firma zu beauftragen, die ein energetisches Quartierskonzept für den Bereich rund um den Georgschacht erstellt. Nachdem bereits ein Unternehmen aus Hannover damit beauftragt wurde, wird nun auch die RAG aktiv. Kurz vor den Osterferien wollen die Essener ihren Vorschlag in Stadthagen präsentieren. Nach den Ferien gehe es dann in die politischen Beratungen. Im Anschluss könne der Auftrag an eine Firma erteilt werden. Zu den anfallenden Kosten für die Konzepte wollte der Stadthäger Bürgermeister keine Angaben machen.

Laut Janning müsse auch noch die genaue Größe des Quartiers bestimmt werden. Noch sei nicht definiert worden, ob der Solarpark lediglich auf der Halde gebaut werden soll oder ob auch ein weiteres Areal infrage komme. Fest steht indes, dass mit einer Umsetzung des Bauvorhabens erst begonnen werden kann, wenn die Halde vollständig verfüllt ist. Bis der erste Strom fließe, sei also noch etwas Geduld gefragt. Bis zu zehn Jahre könnte das gesamte Projekt in Anspruch nehmen. jemi

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