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Im Oktober wird nachgesalzt

Stadthagen / Streusalz Im Oktober wird nachgesalzt

Ausgerüstet mit knapp 400 Tonnen Streusalz will der Baubetriebshof der Kreisstadt in den kommenden Winter gehen. Nach den beiden langen und harten Kälteperioden in den Jahren 2009/10 und 2010/11 soll nichts ausgelassen werden, um eine optimale Vorbereitung zu gewährleisten.

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Noch viel Platz ist im Silo auf dem Baubetriebshof für die bestellten Salzlieferungen.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Aktuell lagern im großen Silo des Baubetriebshofs im rückwärtigen Bereich der Lauenhäger Straße nach Auskunft der städtischen Pressesprecherin Bettina Burger noch rund 90 Tonnen Streusalz. Das seien die Restbestände aus der vergangenen Wintersaison. Im Laufe des Oktober werden drei Lieferungen mit jeweils 100 Tonnen Salz erwartet. Derzeit sei der Preis mit 77 Euro pro Tonne vergleichsweise noch relativ günstig. Erfahrungsgemäß steige dieser im Laufe des Winters teils deutlich an.

Die Stadtverwaltung habe sich von mehreren Lieferanten Angebote machen lassen. Schließlich sei man bei der Firma European Salt Company (Esco) gelandet. Die europaweit operierende Firma hat ihren Hauptsitz in Hannover. Das Unternehmen liefert pro Jahr mehr als sechs Millionen Tonnen Streusalz aus.

Die Lagerkapazität auf dem Baubetriebshof beträgt laut Burger sogar 500 Tonnen. „Streusalz zu lange zu lagern, macht aber keinen Sinn, weil das Material dann zu verklumpen droht“, begründete Burger die Begrenzung der Vorräte auf 390 Tonnen. Die Sprecherin zeigte sich aber sicher, „dass wir damit gut gerüstet sind – wir haben reichlich auf Vorrat gekauft“. Im Silo werden zu Beginn des Winters Salzvorräte im Wert von etwa 30000 Euro lagern.

In den vergangenen beiden Wintern sei erheblich mehr Streusalz benötigt worden als zuvor, rechnete Burger vor. Im Winter 2007/08 seien es nur 74 Tonnen, in der Saison 2008/09 sogar nur 55 Tonnen gewesen. Im harten Winter 2009/10 waren aber 300 Tonnen fällig, in der vergangenen Saison nochmal 280 Tonnen. Schwierigkeiten hatte es 2009/10 gegeben, weil extreme Lieferengpässe auftraten. Dem Streusalz hatten mehr als 100 Tonnen Split beigemengt werden müssen, um der Lage einigermaßen Herr bleiben zu können.

Den Maschinenpark, die sonstige Ausstattung und die Personalstärke müsse die Stadt als Konsequenz aus den vergangenen beiden Wintern nicht anpassen, berichtete Burger: „Die Schwierigkeit hatte allein in der Nachlieferung bestanden.“ In der Zeit des Winterdienstes stünden 15 Mitarbeiter der Stadt „auf Abruf bereit“, die je nach Bedarf zum Streuen und Räumen eingsetzt würden.

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