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Immer Ärger mit den Displays

Geschwindigkeits-Messanlagen in Stadthagen Immer Ärger mit den Displays

Immer wieder Ärger mit den beiden mobilen Geschwindigkeits-Messanlagen der Stadt: Erst waren die alten ständig defekt, sodass vor einiger Zeit die Anschaffung von zwei zeitgemäßen Modellen beschlossen wurde (wir berichteten). Doch mit diesen gibt es erneut Scherereien.

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STADTHAGEN. Wie Martin Opfermann vom Fachbereich Bürgerdienste der Stadtverwaltung in der jüngsten Sitzung des Ratsausschusses für Sicherheit und Ordnung berichtete, funktionierten bei beiden Geräten die Displays nicht richtig – es gab eindeutig fehlerhafte Anzeigen. Anstatt eines Smileys wird der eine oder andere Autofahrer, der mit der korrekten Geschwindigkeit unterwegs gewesen ist, wohl ein übellauniges Icon als Feedback bekommen haben. Auswirkungen in Form von Knöllchen gibt es dadurch aber nicht. Immerhin handelt es sich nur um ein Überwachungsinstrument und nicht um einen Blitzer.

Als Ursache für die Störungen wurden mittlerweile Lötschäden ausgemacht. Es konnte erst nur ein Gerät zur Reparatur eingeschickt werden, da die Teile in teuren Spezialbehältern transportiert werden müssen, um keine Schäden davon zu tragen. „Und wir haben natürlich nicht zwei teure Behälter angeschafft, weil wir nicht damit gerechnet haben, dass beide Geräte gleichzeitig kaputt gehen“, so Opfermann.

„Der Apparat wurde mit roher Gewalt umgeworfen“

Zu allem Überfluss dauerte die Reparatur des ersten Gerätes deutlich länger als geplant. Erst jüngst traf es wieder ein, soll als erstes rasch am Stadtpark zwischen Western- und Angerstraße vor der dortigen Senioren-Residenz eingesetzt werden.

In der Zwischenzeit wurde die zweite Anlage Ziel eines Vandalismus-Anschlags. „Der Apparat wurde mit roher Gewalt umgeworfen“, klagte Opfermann. Das Gerät sei „völlig krumm und verzogen“. Es müsse jetzt eingeschickt werden, um festzustellen, ob es überhaupt mit vertretbarem Aufwand zu reparieren ist. Das sei offen. Wenn eine Kostenkalkulation vorliegt, müssen die Ordnungspolitiker über das weitere Vorgehen entscheiden.

 Auf Nachfragen räumte Opfermann ein, dass die Geräte nicht gegen Vandalismus versichert sind. Dafür zeigte Lothar Biege (FDP) durchaus Verständnis: „Das hat doch nun wirklich keiner auf dem Schirm, dass so etwas passieren kann.“  ssr

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