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In Schaumburg werden die Zähler knapp

Landkreis / "Zensus 2011" In Schaumburg werden die Zähler knapp

Während in Hannover noch immer freiwillige Helfer für die große Volkszählung „Zensus 2011“ fehlen und vielerorts Kritik am Verfahren laut wird, sind auch im Landkreis Schaumburg mehrere „Volkszähler“ wieder abgesprungen. Das berichtete Elvira Bockisch vom Hauptamt in der Kreisverwaltung. Noch hält sich der „Abgang“ aber in Grenzen.

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Stadthagen (kil). Waren in Schaumburg im Januar noch mehr als 320 Freiwillige „im Rennen“, sind nach Angaben der Erhebungsstelle derzeit noch 300 Zensus-Helfer bereit, ab dem 9. Mai von Haustür zu Haustür zu gehen. „Damit sind wir ziemlich knapp bemessen“, sagte Bockisch.

Von der Zensus-Leitstelle Niedersachsen sei eine Zahl von 310 erforderlichen Zählern für den Landkreis Schaumburg vorgegeben worden. Für Stadthagen seien beispielsweise 35 Zähler eingeplant. Die Koordination übernehme die Zensus-Leitstelle, die absolut „autark“ sei. „Da dürfen wir nicht eingreifen“, erklärte Bockisch.
Der ursprüngliche Bewerbungsschluss war für den 10. Januar angesetzt. Damals zeigte sich Kurt Brandt, Leiter des Hauptamtes in der Kreisverwaltung, noch optimistisch (wir berichteten). Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits mehr Zensus-Helfer als mindestens notwendig gemeldet, sodass sogar mit Ersatz zu rechnen war, sollte noch jemand „von der Stange gehen“.

Rund drei Monate später sieht das etwas anders aus. „Viele Helfer sind schon abgesprungen“, berichtete Bockisch. Wenn es darum gehe, ehrenamtliche Bürger zu gewinnen, gebe es fast immer Schwierigkeiten, so die Begründung. Ob die Summe der Zähler tatsächlich ausreicht – das könne man zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhersagen. Bei der Anzahl der zu besuchenden Haushalte könne sich der Zeitraum eine ganze Weile hinziehen. Da müsse man immer damit rechnen, dass der eine oder andere Helfer vorzeitig abspringt, sagte sie.

Wie die Zählung geregelt wird, wenn plötzlich zu viele Zensus-Helfer abspringen sollten, ist Bockisch nicht bekannt. Von einer „Notlösung“ sei noch nichts verlautet worden.

„Es können sich gerne noch immer freiwillige Helfer melden“, meinte Bockisch. Die Bewerbung erfolgt bei der jeweiligen Gemeinde oder beim Landkreis, Telefon (05721) 703 220. Einzelschulungen sind auch jetzt noch möglich.

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