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In Stadthagen blitzt es am häufigsten

Radarkontrollen in Schaumburg In Stadthagen blitzt es am häufigsten

Insgesamt 15 330 Verfahren wurden vergangenes Jahr aufgrund von Geschwindigkeitsübertretungen in Schaumburg eingeleitet. Das waren 725 mehr als noch 2013.

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Am Ortseingang Stadthagen blitzt es am häufigsten.

Quelle: tbh

Landkreis. Durch die Geschwindigkeitsmessungen hat der Landkreis in 2014 – ähnlich, wie im Vorjahr – rund 650 000 Euro von Verkehrssündern kassiert.

Werden die mobilen Radarmessungen der Polizei im Landkreis und dem in Schaumburg liegenden Abschnitt der A 2 hinzugerechnet, wurden nach Angaben von Jörg Nichte von der Bußgeldstelle 2014 insgesamt 808 Fahrverbote verhängt. Nicht viel weniger waren es 2013: Da mussten 797 Autofahrer zeitweise auf ihren Führerschein verzichten.

Der Schwerpunkt der stationären Geschwindigkeitsübertretungen liegt nach wie vor bei den beiden Starenkästen auf Stadthäger Gebiet an der B 65 – in Richtung Nienstädt und von Nienstädt kommend. Dort stehen zwei der insgesamt 19 Blitzer in Schaumburg, die im Wechsel mit jeweils einer von drei Digitalkameras bestückt werden. An diesen Punkten kommt es Nichte zufolge besonders dann zu einem Anstieg der erfassten Geschwindigkeitsübertretungen, wenn der Verkehr von der A 2 umgeleitet wird. Ein Grund: Viele Ortsfremde kennen die Standorte der Blitzer nicht.

Bei der Frage, ob der Landkreis auch auf dem Schaumburger Abschnitt der A 2 Blitzer aufstellen darf, ist auch nach fast drei Jahren keine Entscheidung gefallen. Nach wie vor möchte die Verwaltung nach Worten von Nichte an der Abfahrt Bad Eilsen in Fahrtrichtung Hannover und auf Höhe der Raststätte Auetal in Richtung Dortmund Blitzer positionieren. Das läge auch im Sinne von Polizei und Feuerwehr, da diese Stellen seien, an denen es besonders häufig zu Unfällen komme.

Die Technische Universität Braunschweig hat ein Gutachten über die Auswirkungen von Geschwindigkeitsüberwachungssystemen an der A 2 auf den Verkehrsablauf und die Verkehrssicherheit erstellt, das dem Verkehrsministerium vorliege. Dort müsse der Bericht, wie Nichte erklärte, überprüft und bewertet werden. Wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, bleibe ungewiss: „Jetzt muss man sehen, was passiert und welche Ergebnisse das Gutachten bringt“, so der Mitarbeiter der Bußgeldstelle. tbh

Anhörungsbogen online ausfüllen

Wer einen Brief bekommt, weil er geblitzt wurde, kann seine Daten seit Kurzem auch online übermitteln. Der Landkreis hat nach Angaben von Jörg Nichte von der Bußgeldstelle seit dem 18. März eine Internetseite für Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren unter owi.schaumburg.de freigeschaltet. Um die nötigen Angaben zu dem Verfahren online machen zu können, bekommt man mit dem Brief ein Passwort und Benutzernamen mitgeteilt. „Diese sind nur für den Einzelfall gültig und erlöschen, wenn sie nicht genutzt werden, nach drei Wochen“, erklärt Nichte hinsichtlich des Datenschutzes. Nicht nur für die Betroffenen eine Zeitersparnis, auch
die Bußgeldstelle könne die Daten dadurch leichter übernehmen und bearbeiten. Zudem gäbe es weniger Missverständnisse aufgrund unleserlicher Schrift oder der Schreibweise. tbh

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