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Treffen des Arbeitskreises Leerstandsmanagement In Stellung bringen

Es tut sich kaum etwas in Sachen Leerstand in der Stadthäger Innenstadt. Aktuell sind nach Auskunft des Wirtschaftsförderers Lars Masurek 24 Geschäfte verwaist. Die Zahlen seien seit Jahren relativ konstant. Besonders betroffen seien die Echtern- und Niedernstraße, die aufgrund ihrer Lage schwerer zu vermarkten seien.

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Quelle: rg

STADTHAGEN. Nichtsdestotrotz sollen die Bemühungen des im vergangenen Dezember gegründeten Arbeitskreises Leerstandsmanagement weitergehen. In zwei Wochen ist das nächste Treffen anberaumt.
Als Erfolg wertet Masurek die im August gestartete Initiative „Kunst im Schaufenster“, die aus dem Arbeitskreis – bestehend aus Stadtverwaltung, Stadtmarketingverein, regionale Immobilienmakler, Hausverwalter und einzelne Immobilieneigentümer – hervorgegangen ist. Eine Künstlergruppe stellt noch bis Ende des Jahres in vier leer stehenden Geschäften, Schaukästen und bestehenden Geschäften seine Werke aus. Als „kulturelle Inszenierung des Straßenraums“ will Masurek diese Idee verstanden wissen. Die Stadt nehme gerne Anfragen von Künstlern, die ebenfalls in diesem Rahmen ausstellen wollen, entgegen.

Auch die Pop-Up-Stores (Geschäfte, die nur vorübergehend bestehen) möchte der Wirtschaftsförderer noch nicht völlig begraben, nachdem ein Eigentümer einer passenden Ladenfläche dem Konzept eine Absage erteilt habe. In Kürze soll es ein Gespräch mit einem weiteren Immobilienbesitzer geben. Besonders für Existenzgründer sei dies eine gute Gelegenheit, um sich für acht bis zwölf Wochen auszuprobieren und bekannt zu machen, glaubt Masurek. Nach passenden Kandidaten habe er seine „Fühler ausgestreckt“.

Aufgewühlter Markt hindert Neueröffnungen

Alles in allem könne sich Stadthagen jedoch über eine „funktionierende Innenstadt mit einem guten Branchenmix“ freuen. Es gebe eine gute Mischung zwischen lokalen Anbietern wie etwa dem Kaufhaus Hagemeyer als großen Magneten und Ketten als Frequenzbringer. Kleinere Anbieter punkteten mit ihren Serviceleistungen. „Aber viele Handelsketten sind momentan sehr vorsichtig, was Neueröffnungen angeht. Der Markt ist sehr aufgewühlt.“

Spannend bleibe auch abzuwarten, wie sich der Online-Handel entwickle. „Man muss der Bevölkerung deutlich sagen, dass sie nicht nur im Internet einkaufen kann und sich hinterher beschwert, dass die Innenstadt ausstirbt.“

Im Zuge des demografischen Wandels werde eine Innenstadtlage als Wohnort für viele Menschen immer attraktiver. Erste Wohnbau-Projekte seien bereits realisiert. Aber auch neue Herausforderungen warten, wie der Auszug der Deutschen Bank Anfang 2017. col

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