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In den Lagern schlummert noch reichlich Sommermode

Stadthagen / Sommerschlussverkauf In den Lagern schlummert noch reichlich Sommermode

Eigentlich ist es paradox: Der Sommer scheint gerade erst anzufangen und in den Geschäften herrscht bereits Sommerschlussverkauf. Farbenfrohe Sandalen, Kleider und Bikinis müssen raus aus den Lagern und Regalen, um Platz für die Herbstmode zu machen, die in den meisten Geschäften bereits Einzug gehalten hat.

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Die Preise purzeln: Eine Mitarbeiterin im Kaufhaus Hagemeyer sortiert reduzierte Sommerware. © rg

Stadthagen (kil). Dass sich der Sommer sich nicht von seiner besten Seite gezeigt hat, macht sich dabei auch in einigen Geschäften bemerkbar. „Die Lager sind drastisch voll“, berichtet eine Mitarbeiterin von „Jeans Fritz“, wo bereits die zweite Rabattwoche läuft. „Ein echter Sommer war das nicht“, das sei auch im Verkauf spürbar. „Schlussverkauf muss es geben“, sagt sie, denn es seien noch jede Menge Sommerwaren übrig geblieben. Die rabattierte Mode werde von den Kunden gut angenommen.

Auch in den meisten anderen Geschäften der Innenstadt purzeln die Preise. Das zeigen bereits die vielen Rabattschilder, die einen beim Spaziergang durch die Fußgängerzone in die Augen springen. Die Abschaffung der gesetzlichen Schlussverkaufsregelung in 2004 hat sich in der Praxis also noch immer nicht durchgesetzt. Der Unterschied zu früher: In den meisten Läden regnet es nicht nur für zwei Wochen günstige Preise. Vielmehr ist der Schlussverkauf zu einer "offenen Geschichte" geworden.

„Wie lange der Schlussverkauf dauert, hängt von vielen Faktoren ab“ – vor allem aber vom Wetter, erzählt eine Mitarbeiterin von „Vögele“. „Der Sommer fängt ja jetzt erst an“, meint sie. Sommermode sei noch genug vorhanden und parallel werde schon die erste Herbstmode verkauft.

Auch bei „C&A“ für Kinder gehen die Preise seit etwa vier Wochen runter. „Wir sind schon fleißig dabei und fast am Ende“, erzählt eine Mitarbeiterin. „Es gibt noch genug Ware und wir freuen uns jetzt auf den Sommer, der noch kommt“, gibt sie an.
Die Schnäppchenjagd auf sommerliche Besohlung hat beim „Schuhpark“ begonnen. Es sei noch eine Reihe von Sandalen, Flipflops und Pantoletten zu haben. „Alles, was man barfuß tragen kann“, fasst eine Mitarbeiterin zusammen.

Neben den Sommerschuhen macht sich bereits die Herbstmode breit. „Auch Stiefletten werden schon gekauft“ – alles eine Frage des Wetters. Irgendwann sei dann Schluss mit Schlussverkauf und die Überbleibsel gingen zurück an die Zentrale.

Bei Hagemeyer ist der Schlussverkauf nach Auskunft von Filialleiter Ludger Schmenk ebenfalls zeitlich nicht begrenzt. „Es läuft super.“ Knallige Sommermode sei reduziert worden. Gleichzeitig rücke die warme Kleidung in den Fokus.

„Das schwankende Wetter ist für uns ideal“, meint Schmenk. Wenn es 35 Grad wären, würden die Leute nur T-Shirts kaufen.“ Bei Regen griffen die Kunden auch schon mal zum neuen Herbstsortiment. Wie lange der Schlussverkauf noch anhalte, werde das Wetter zeigen.

Auch Intersport Kreft hat bereits den Rotstift angesetzt. „Seit letzter Woche haben wir schwerpunktmäßig reduziert“, berichtet Uwe Insinger vom Sporthaus. „Das betrifft vor allem Outdoorkleidung und Bademode.“ Außerdem verschwinden die bunten Farben nach dem Sommer wieder zunehmend aus den Regalen. Das relativ schlechte Wetter habe sich etwas bemerkbar gemacht. „Urlauber, die an die Küste gefahren sind, nehmen dann doch das eine oder andere Sommerteil weniger mit.“

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