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In kleinen Schritten voran

Krankenhausareal In kleinen Schritten voran

In kleinen Detailschritten gehen derzeit die Vorbereitungen für die Nachnutzung des Krankenhaus-Areals voran. So stimmen sich Kreis- und Stadtverwaltung nach Auskunft von Kreisbaudezernent Fritz Klebe momentan „in intensiven Gesprächen“ über den Bebauungsplan ab.

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Ende des Jahres gehen im Krankenhaus-Standort Stadthagen die Lichter aus. 

Quelle: rg

Stadthagen. Dabei geht es unter anderem um die geplante Wohnbebauung auf großen Teilen der Grünflächen. An Kauf und Vermarktung dieses Geländes zeigen sich nach wie vor gemeinsam die Sparkasse Schaumburg und die Volksbank Hameln-Stadthagen interessiert. Diese sind an den Abstimmungsgesprächen beteiligt.

In diesen geht es laut Klebe beispielsweise um die Fragen, in welchem Umfang Grünflächen erhalten bleiben sollen, wie dicht die Bebauung sein darf und welche Geschosshöhe für die Wohngebäude zugestanden wird. Auch die Zahl und die Lage der insgesamt rund 280 benötigten Parkplätze sowie die Lage der Erschließungsstraße ist demnach ein wichtiges Thema.

Etliche offene Punkte

„Bei all diesen Fragen gibt es noch etliche offene Punkte“, berichtet Klebe. Er rechnet daher mit der Verabschiedung des B-Plans durch den Rat der Stadt nicht mehr in diesem Jahr. Das bestätigt auf Anfrage der Stadthäger Bauamtsleiter Gerd Hegemann: „Wir werden wohl bis ins nächste Frühjahr hinein brauchen.“
Auch die Vorbereitungen für die Nachnutzung der Krankenhausgebäude schreiten laut Klebe voran. So sei durch Untersuchungen mittlerweile abgesichert, dass der geplante Umbau des heutigen OP-Traktes zu einem Parkhaus mit etwa 50 Stellplätzen (wir berichteten) statisch funktioniert.

Mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS), die in einem der Krankenhaustrakte einquartiert werden soll, laufen nach Darstellung Klebes derzeit bereits Detailgespräche über die benötigten Räumlichkeiten. „Gesetzt ist, dass auch das Gesundheitsamt in den Krankenhauskomplex zieht“, berichtet der Baudezernent.

Pläne über technische Veränderungen

Hier machen sich die Planer schon über Zuschnitte und Zuteilung einzelner Büros konkrete Gedanken. Die Überlegungen welche weiteren Kreisämter noch an diesen Standort ziehen, seien in vollem Gange. In Arbeit seien auch die Pläne, welche technischen Veränderungen vorgenommen werden müssen. „Die elektrischen Leitungen müssen in Büros anders laufen als in Krankenzimmern“, nennt Klebe ein Beispiel.

Die Umbauten an den Krankenhausgebäuden werden „einen nennenswerten einstelligen Millionenbetrag kosten“, sieht der Baudezernent voraus. Diese erhebliche Investition müsse vom Kreistag genehmigt werden. Klebe rechnet damit, dass die Umbauten „so früh wie möglich im folgenden Jahr beginnen können“. Der Einzug der AWS und der betreffenden Kreisämter sei für 2018 einzuplanen.

Verkehrszählungen

Derzeit im Gange sind laut Klebe auch Vorbereitungen für die Planung einer Verbindung von der Schulstraße über das Areal zum Ostring. Dazu gehören Verkehrszählungen rund um das Gelände, um den Bedarf für die neue Trasse nachweisen zu können. Vollzogen werden auch die erforderlichen Vermessungen der vorhandenen Straßen und Wege auf dem Areal. Klebe hob hervor, dass die Kreisgärtnerei, die in der Nordwestecke des Geländes liegt, dem geplanten Straßenbau nicht weichen muss. „Wir haben kein Interesse daran, die Kreisgärtnerei zu verlegen.“

Nach Schilderung Klebes gibt es derzeit Überlegungen, das an der Obernstraße gelegene Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in das Ärztehaus auf dem Krankenhausareal zu verlegen. Das würde die Ansiedlung eines Chirurgen und eines Gynäkologen bedeuten.

Die Krankenhausprojektgesellschaft (KPG) plant weiterhin mit dem Umzug der Patienten in das neue Gesamtklinikum in Vehlen zwischen Weihnachten und Neujahr. Mit dem endgültigen Auszug aus dem Stadthäger Krankenhaus rechnet die KPG aber erst für Ende März 2017. ssr

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