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In östliche Altstadt soll Dynamik rein

Stadthagen / Planung In östliche Altstadt soll Dynamik rein

Ein Neustart ist geplant: Es soll wieder Bewegung kommen in das langfristig angelegte Projekt einer städtebaulich möglichst harmonischen „Rahmenplanung für die östliche Altstadt“. Das beabsichtigt zumindest das städtische Bauamt. Vorschläge für das mögliche Vorgehen liegen den Ratsfraktionen zur Beratung vor.

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Die Umgestaltung des Ostwalls soll mithilfe eines Arbeitskreises vorangetrieben werden.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Dabei geht es unter anderem um die Umgestaltung der östlichen Wallanlagen, die Sanierung der „Zehntscheune“ und deren Vorplatz, um die Umformung des Stadtgartens und des Vorplatzes des Landsberg’schen Hofes im Stile der Renaissance sowie um die Vollendung des sogenannten „Lichtmasterplans“ für die Altstadt. In den Blick genommen werden müsse vor dem Hintergrund des in Aussicht stehenden Gesamtklinikums in Vehlen auch die Überplanung des hiesigen Krankenhaus-Areals.

 Intensive Beratungen zur „Rahmenplanung östliche Altstadt“ hatte es schon einmal in den Jahren 2008 bis 2010 gegeben. Dabei seien aus heutiger Sicht zum Teil „hochgesteckte Ziele“ formuliert worden, wie es in einer aktuellen Tischvorlage des Bauamtes heißt.

 Angesichts der angespannten Haushaltslage sowie zum Teil noch nicht ausreichend geklärter Nutzungskonzepte sei der Prozess der städtebaulichen Umgestaltung in der östlichen Altstadt „ins Stocken geraten“, heißt es in dem Papier weiter. Zugleich stünden dort aktuell kleinere Maßnahmen an, „bei denen es gut wäre, wenn sie sich in ein zuvor abgestimmtes Gesamtkonzept einfügen würden“. Tempo gemacht werden solle auch deswegen, um rechtzeitig auf Förderquellen zurückgreifen zu können.

 Das Bauamt schlägt für den Planungsprozess – offenkundig stark mit Blick auf das Stichwort Bürgerbeteiligung – folgendes Vorgehen vor:

 Bildung eines Arbeitskreises aus Vertretern der Verwaltung und externen Fachleuten, der in Abständen von zwei bis vier Wochen tagend die Entwicklung der Planungsprojekte koordiniert und inhaltlich nach vorne bringt.

 Durchführung einer Planungswerkstatt einmal pro Quartal mit einem erweiterten Kreis, der fachlich interessierte Vereine, einzelne Bürger und die Ratsfraktionen einbindet.

 Öffentliche Darstellung und Diskussion der Pläne über das Internet sowie Durchführung einer Bürgerinformationsveranstaltung einmal pro Halbjahr.

 Begleitende politische Beratung in den Fachausschüssen, dem Verwaltungsausschuss und dem Rat.

 Die Fraktionen sollen im kommenden Januar über diese Methode des Vorgehens entscheiden.

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