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Info-Kampagne für mehr Sicherheit

Radfahrer unterrichten Info-Kampagne für mehr Sicherheit

Die Straßen in und um Stadthagen sollen nach und nach sicherer und attraktiver für Radfahrer werden. Mit einer Informationskampagne will die städtische Radwege-Arbeitsgemeinschaft die Bürger über aktuelle Regeln des Radverkehrs unterrichten.

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Wie an der Kreuzung Vornhäger Straße/Krumme Straße und Lauenhäger Straße sollen Radwege in der Stadt sicherer werden.

Quelle: geb

Stadthagen. Die AG mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Polizei, Schulen und vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club erarbeitet eine Broschüre zum Thema und will die Leser damit auch motivieren, öfter den Drahtesel zu satteln. Voraussichtlich im nächsten Frühjahr werde die Info-Broschüre erscheinen und an die Haushalte verteilt, heißt es.

„Einige der neuen Regeln seit 2013 sind vielen Menschen gar nicht richtig bewusst“, weiß Christian Pfeiler vom Bauamt. Das Befahren der richtigen Straßenseite und die Pflicht der Radwegenutzung zähle dazu. „Wir werden die Vorschriften ganz ohne Paragrafen in einfacher Sprache mit Beispielbildern aus der Stadt darstellen“, kündigt Pfeiler an.

Auch baulich werde sich in der Stadt einiges tun. Bei der Neustrukturierung des Knotenpunkts Vornhäger Straße/Krumme Straße und Lauenhäger Straße soll auch der Radverkehr berücksichtigt werden. Im vergangenen Mai forderte hier ein tragischer Unfall das Leben eines Kindes. Pro Tag passieren etwa 300 Radfahrer die Lauenhäger, 550 die Vornhäger und 750 die Krumme Straße.

Großer Kreisverkehr sei denkbar

„Von den in Frage kommenden Konzepten ist der Mini-Kreisverkehr die ungeeigneteste Lösung für die Sicherheit der Radler“, erklärt Pfeiler. „Ein großer Kreisverkehr ist dagegen denkbar, würde aber einige bauliche Eingriffe in dem Bereich nötig machen und wäre damit deutlich teurer als eine Ampellösung mit neuen Haltebuchten für Radfahrer“, so Pfeiler.

Auf der Lauenhäger Straße ist kürzlich die Nutzungspflicht für den Radweg weggefallen. Bald wird für Radfahrer ein Schutzstreifen von der Bahnlinie bis zur Teichstraße ergänzt und die Seitenanlage bis zur Industriestraße umgebaut.

Das Gleiche gilt für die Oberntorstraße und die Enzer Straße, die beide auch um Querungshilfen bereichert werden. Eine Betonspurbahn verbindet mittlerweile die Straße Am Georgschacht und die Stockfeldstraße und südlich des Bürgerwaldes zwischen Ostring und Treischfeld ist ein Feldweg für den Radverkehr befestigt. geb

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