Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Initiative soll Leerstand bekämpfen

Stadthagen Initiative soll Leerstand bekämpfen

Mit vereinten Kräften will die Stadtverwaltung dem Leerstand in der Innenstadt entgegenwirken. Um sich mit dem Problem ungenutzter Geschäftsflächen in Stadthagen auseinanderzusetzen, wurde auf Einladung von Bürgermeister Oliver Theiß eine Initiative zum Leerstandmanagement ins Leben gerufen.

Voriger Artikel
Startschuss für Bauarbeiten
Nächster Artikel
Auto auf Festplatz mit Schlüssel zerkratzt

Die neu gegründete Initiative will die Leerstände in der Altstadt in den Blick nehmen.

Quelle: rg

Stadthagen. Darunter sind Mitarbeiter der städtischen Wirtschaftsförderung, des Fachbereichs Planen und Bauen, Immobilienmakler, Hausverwalter, Unternehmensberater sowie der Vorstand des Stadtmarketingvereins (SMS).

Innenstadtentwicklung: ein Ziel, das unter anderem bestehende Initiativen wie das Bündnis Nordstadt auch verfolgen. Worin liegt die Besonderheit des neuen Gremiums? Bürgermeister Theiß setzt auf stärkere Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Eine Reihe von Akteuren arbeitet mit unterschiedlichen Interessenlagen an der Thematik der Ladenleerstände. Mein Anliegen ist es aber, diese Kooperation noch deutlich zu intensivieren. Das Thema muss insgesamt noch systematischer angegangen und die Kräfte mehr gebündelt werden.“

Insgesamt 29 Ladenleerstände gibt es nach Worten des Wirtschaftsförderers Lars Masurek, der auch Sprecher der Initiative ist, derzeit in der Innenstadt – überwiegend im Bereich Niedernstraße/Krumme Straße. Das Problem: Jede Immobilie hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Die meisten seien schwierig zu vermarkten. Zehn der aktuell ungenutzten Geschäfte hätten viel Potenzial, weitere sieben lägen im mittelguten Bereich. Zwölf hingegen seinen schwer zu vermieten. „Im Einzelfall heißt das aber nicht, dass ein Leerstand sich deshalb gar nicht für eine Nachnutzung eignet“, betont der Wirtschaftsförderer.

Jedes Objekt müsse individuell betrachtet und ein entsprechendes Nutzungs- und Vermarktungskonzept erstellt werden. Der Schwerpunkt der neuen Initiative liege daher zunächst darin, ein Netzwerk aufzubauen, um das Wissen über die betroffenen Immobilien zu bündeln.

Eine gute Lage sei nämlich nicht unbedingt ein Garant für eine schnelle Vermarktung, erläutert Masurek. Unterschiedliche Faktoren, wie der Zuschnitt des Objektes, Barrierefreiheit oder die Mietpreise würden eine Rolle spielen. Daher setze die Gruppe zunächst da an, wo Potenzial vorhanden sei.

Der Plan: „Wir picken uns einige Immobilien heraus und entwickeln ein individuelles Konzept.“ Ob das der richtige Weg sei, werde sich zeigen. Das nächste Treffen ist für März geplant. Jeder, der sich einbringen möchte, ist willkommen. tbh

LBS-Nord-Filiale schließt

Offenbar muss sich die Initiative bald um einen Leerstand mehr kümmern: Die Norddeutsche Landesbausparkasse (LBS) an der Echternstraße schließt zum Jahresende ihre Filiale. Der Grund liegt laut Sprecher Axel Niedenführ in der Neuausrichtung. Damit reagiere das Unternehmen auf Kundenbedürfnisse und Anforderungen des Marktes.
Die LBS möchte in Zukunft verstärkt mit ihren Kooperationspartnern – den örtlichen Sparkassen – zusammenarbeiten und setzt zudem verstärkt auf Onlinebanking, erklärt Niedenführ. „Es macht wenig Sinn, in unmittelbarer Nachbarschaft zwei Vertriebswege zu erhalten.“

Von den drei selbstständigen Handelsvertretern, die in der Stadthäger Filiale als LBS-Berater tätig waren, gehen nach Angaben des Kreditinstitutes die Bezirksleiter Heinrich Drescher und Willi Schöttker nach langjähriger Tätigkeit in den Ruhestand. Der Mietvertrag für die Büroräume laufe zum Jahresende aus.
Die LBS Nord lege aber weiterhin großen Wert auf eine starke regionale Präsenz, die außer der Betreuung durch Beratungszentren auch durch die 47 niedersächsischen Sparkassen gesichert werde. Zudem werde die Betreuung der Bausparkunden durch einen mobilen Vertrieb vor Ort verstärkt.
Die Kunden werden laut Niedenführ persönlich über ihre neuen Ansprechpartner informiert. Bausparer würden künftig in den LBS-Beratungszentren in Rinteln, Hameln und Barsinghausen sowie in den Sparkassen vor Ort oder auf Wunsch auch zu Hause beraten. tbh

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg