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Innenstadtwache „mittlerweile zum Alltag geworden“

Stadthagen / Stadt und Polizei ziehen Bilanz Innenstadtwache „mittlerweile zum Alltag geworden“

„Die Innenstadtwache wird von den Bürgern gut angenommen und ist mittlerweile zum Alltag geworden.“ Diese übereinstimmende Zwischenbilanz haben Axel Bergmann vom Polizeikommissariat Stadthagen und Sandra Wiechmann, Leiterin des städtischen Amtes für Bürgerdienste, im Ausschuss für Sicherheit und Ordnungsfragen des Rates gezogen.

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Mittlerweile etabliert: Die gemeinsame Anlaufstelle von Polizei und Stadt.

Stadthagen (ssr). Die gemeinsame Anlaufstelle von Polizei und Stadt im Alten Rathaus ist vor gut zwei Jahren als hiesige Alternative zur andernorts viel diskutierten Bürgerstreife gegründet worden. Die Wache ist jeweils während der Wochenmarkt-Zeiten geöffnet. An diesen laufen zudem je ein Polizeibeamter und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes in der Altstadt zusammen Streife.

„Dieser direkte, unkomplizierte Kontakt in die Bürgerschaft hinein hat sich als sehr positiv herausgestellt“, sagte Bergmann: „Die Wache ist meist gut besucht, die Streifen werden häufig angesprochen.“ Nach Erkenntnissen von Wiechmann nutzen viele Bürger die Möglichkeit, „kleine Beschwerden, etwa über einen überquellenden Papierkorb, auf diesem direkten Wege weiterzugeben.“ Vielfach werde aber auch „einfach nur mal Dampf abgelassen“. Nicht selten gewönnen die Behörden dadurch aber durchaus weiterführende Hinweise.

Zu bekannten „Gefährdungspunkten“ in der Altstadt wie etwa die Wallanlagen, so Bergmann, sei die Entfernung von der Innenstadtwache aus sehr kurz. Eine sehr schnelle Präsenz der Streifen sei gewährleistet. Die zahlreichen direkten Gesprächskontakte hätten mittlerweile beispielsweise dazu geführt, dass Nicht-Sesshafte sich nicht länger in auffallenden Guppen an Örtlichkeiten aufhielten, die sehr im Blick der Öffentlichkeit liegen. „Wir haben seit einiger Zeit zu diesem Thema keine Beschwerden mehr bekommen“, berichtete Bergmann.
Ein konkretes Ergebnis der vielen Bürgergespräche in der Wache ist nach Darstellung Bergmanns die Lockerung des früher in der gesamten Fußgängerzone geltenden Radfahrverbots während der Marktzeiten. Es sei durch viele Hinweise klar gworden, dass das Fahrverbot auf den Marktplatz beschränkt werden könne, was mittlerweile auch so eingerichtet sei.

Aktuell tauchen laut Bergmann vermehrt Beschwerden über Taxis auf, die durch die Fußgängerzone fahren. Es gebe eine Abmachung zwischen den Behörden und den Taxiunternehmen, dass die Fahrzeuge hier zu „Zielfahrten“, etwa für Arztbesuche oder für den Transport von Behinderten, fahren dürfen. Offenbar werde die Fußgängerzone seit einiger Zeit aber auch vermehrt als Abkürzung genutzt, „Wir sind an dieser Frage dran“, sagte Wiechmann.

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