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Stadthagen Stadt Invasion aus Rinteln
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Invasion aus Rinteln
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00:16 04.08.2016
Symbolbild Quelle: dpa
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STADTHAGEN/RINTELN

Die Kandidaten der anderen Parteien stammen zumeist entweder aus der Kreisstadt oder aus der Samtgemeinde im Schaumburger Nordwesten. Ausnahme ist die AfD mit einem Kandidaten aus Rodenberg.

Das scheint logisch: Für viele Wähler dürfte bei ihrer Entscheidung nicht zuletzt ausschlaggebend sein, dass sich „ihr“ Kandidat im Kreistag für die Belange des gemeinsamen Heimatortes einsetzt. Der WGS-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Heinrich Sasse indes bezweifelt, dass ein Kandidat aus einer anderen Stadt dazu nicht in der Lage sein soll.

„WGS-Kandidaten sind keine Dummköpfe“, sagt er. „Wer mit örtlichen Gegebenheiten nicht vertraut ist, kann sich damit vertraut machen.“ Im Übrigen habe die WGS bei der Wahl der Kandidaten darauf geachtet, dass diese eine Verbindung zum Wahlkreis 2 haben, zum Beispiel über Familie, Freunde oder Beruf.

Kurs des Listen-Auffüllens

Außer den Rintelnern stehen auf der Niedernwöhrener/Stadthäger WGS-Liste zwei Kandidaten aus Apelern, zwei aus Bad Nenndorf und einer aus Hohnhorst. Historisch begründet ist die 1964 in Rinteln gegründete Wählergemeinschaft vor allem in ihrer Geburtsstadt, in Rodenberg sowie in Auetal und Umgebung stark vertreten.

Und aus diesen Regionen könnten faktisch überproportional viele Vertreter in den Kreistag einziehen, mögen sie auch mit Stadthäger Themen vertraut sein. Nicht nur in Stadthagen/Niedernwöhren nämlich verfolgt die WGS diesen Kurs des Listen-Auffüllens. Im Wahlbereich Bückeburg/Eilsen stammen von zehn Kandidaten drei aus Buchholz, der Rest aus Rinteln. Im Bereich Obernkirchen/Auetal/Nienstädt hat nicht ein Kandidat seinen Lebensmittelpunkt in Obernkirchen oder in der Samtgemeinde Nienstädt, dafür sind auch hier zahlreiche Rintelner dabei.

„Wir wissen aus vorangegangen Wahlen, dass wir zum Beispiel auch in Stadthagen Anhänger haben“, verteidigt Sasse die WGS-Listen. „Also dort, wo wir kaum in den Räten präsent sind.“ Um die von der WGS vermutete Nachfrage befriedigen zu können, habe sich die Wählergemeinschaft entschieden, die neun Kandidaten für Stadthagen aufzustellen.

CDU und SPD nur zwei und drei Kandidaten mehr

Zum Vergleich: Die in Stadthagen wesentlich mehr verwurzelte und wohl kreisweit auch bedeutend mitgliederstärkere CDU hat nur zwei Kandidaten mehr, die SPD drei. Drittparteien wie Linke, AfD und WIR haben einen beziehungsweise zwei Kandidaten auf ihren Listen.

Nicht nur in Stadthagen ist die WGS-Kandidatenliste im Vergleich zur Wahl 2011 gewachsen, sondern auch insgesamt auf Kreisebene. 62 Personen stellen sich zur Wahl. Dem WGS-Vorsitzenden Siegbert Held zufolge waren es vor fünf Jahren weniger als 40. „Wir haben in den Ortsräten viele überzeugen können, sich diesmal für den Kreis aufstellen zu lassen“, erklärt Held. Der WGS sei dabei klar, dass sie nicht alle Kandidaten unterbringen kann. Held: „Wir wollen einfach nur möglichst viele Stimmen für die WGS sammeln.“ jcp

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